Spatenstich zum Neubau eines Kinderhauses in der Eppinger Südstadt

Neuen Raum für die Kleinsten der Stadt schaffen Oberbürgermeister Klaus Holaschke, Bürgermeister Peter Thalmann, Architekt Gunter Schwarz sowie Vertreter des Gemeinderats, der Planungsbüros und Baufirmen mit dem Spatenstich für das Kinderhaus.
Neuen Raum für die Kleinsten der Stadt schaffen Oberbürgermeister Klaus Holaschke, Bürgermeister Peter Thalmann, Architekt Gunter Schwarz sowie Vertreter des Gemeinderats, der Planungsbüros und Baufirmen mit dem Spatenstich für das Kinderhaus.

Zur Schaufel für den symbolischen Spatenstich für das neue Kinderhaus in der Eppinger Südstadt griffen Oberbürgermeister Klaus Holaschke, Bürgermeister Peter Thalmann, Architekt Gunter Schwarz sowie Vertreter des Gemeinderats, der Planungsbüros und Baufirmen am vergangenen Montag, 12. Mai. Die Stadt investiert in das neue Heim für ihre jüngsten Bürger insgesamt rund vier Millionen Euro und erwartet Zuwendungen von insgesamt zwei Millionen Euro. „Ziel ist die langfristige Sicherstellung der Krippen- und Kinderbetreuung in unserer Gesamtstadt“, betonte Oberbürgermeister Klaus Holaschke. Das Kinderhaus gleich hinter dem evangelischen Kindergarten „Hellberg“ wird vier Krippengruppen für 40 Kinder bis drei Jahren und zwei Kindergartengruppen für bis zu 45 Kinder von drei bis sechs Jahren beherbergen. Bauherr ist die Stadt Eppingen, die erstmals auch die Trägerschaft einer Kinderbetreuungseinrichtung in der Kernstadt übernimmt. „Es war angesichts der gewaltigen Investition eine schwere Geburt, insgesamt diskutierten wir im Gemeinderat und Technischen Ausschuss über 20 verschiedene Varianten“, wies das Stadtoberhaupt auf den langwierigen Entscheidungsprozess hin. Die Stadt beschreite mit dem Bau des Kinderhauses einen zukunftsweisenden Weg, weil bei diesem Projekt nicht nur auf die baulichen Anforderungen und optimale räumliche Bedingungen großer Wert gelegt werde, sondern auch auf eine gute Atmosphäre und eine optimale Qualität der Betreuung, so dass sich alle Kinder im neuen Kindergarten wohl fühlen. Dem Baubeschluss im Gemeinderat am 14. Januar voraus ging eine städtebauliche Untersuchung zur Eignung von Grundstücken im Bereich des Berliner Rings und Südrings und die Besichtigung verschiedener Kindertageseinrichtungen in anderen Kommunen. „Verfügbare Betreuungsplätze in ausreichender Zahl und Qualität stellen heute einen ganz entscheidenden Faktor für die Ansiedlungsentscheidung junger Familien dar“, unterstrich Holaschke. Die Stadt habe in der Vergangenheit bereits erhebliche Anstrengungen für die Ausweitung der Kinderbetreuung unternommen. Beispielhaft führte er den Ausbau des Forstamtes in der Kaiserstraße, das Gebäude Ludwig-Zorn-Straße 14/16 für das Kindernest und den Ausbau von Krippenplätzen in allen Ortsteilen auf. Dem Bau des Kinderhauses zugrunde liegen aussagekräftige Prognosen, dass durch Wanderungsgewinne in den künftigen Baugebieten mit einer stabilen Entwicklung der Jahrgangsstärken gerechnet werden kann. „Es sind in Zukunft keine dramatischen Einbrüche zu erwarten“, skizzierte der Oberbürgermeister. In Zukunft werde die Nachfrage nach Ganztagesplätzen deutlich zunehmen. Nicht zuletzt wird mit dem Projekt die ungleiche Verteilung der Betreuungsangebote in der Kernstadt mit deutlichem Übergewicht im Bereich der Nordstadt ausgeglichen. Nach Umsetzung der vorgesehenen Ausbaumaßnahmen werden in der Kernstadt 112 Betreuungsplätze für Kleinkinder zur Verfügung stehen. Dies entspricht einer Bedarfsdeckungsquote von 57 Prozent bei den Jahrgängen ein bis drei Jahre.

Bericht und Bild: Sönke Brenner

 

 

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