Spatenstich für die Neubauten der Landesfeuerwehrschule Bruchsal

Feuerwehrschule
Landesbranddirektor Hermann Schröder, Bruchsals Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick, Staatsekretär Ingo Rust, Innenminister Reinhold Gall, Ministerialdirigent Herbert Hellstern (Abteilungsleiter Innenministerium), Anette Ipach-Öhmann (Direktorin Vermögen und Bau Baden-Württemberg) und Schulleiter Thomas Egelhaaf (v.l.n.r.) beim Spatenstich.

Bei einem feierlichen Spatenstich haben Innenminister Reinhold Gall und Finanzstaatssekretär Ingo Rust heute (2. Juni) die Bauarbeiten für die Neubauten der Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg in Bruchsal offiziell gestartet. Die Feuerwehr ist neben der Polizei und dem Rettungsdienst die dritte große Säule unseres staatlichen Sicherheitssystems. Das Grundbedürfnis nach Sicherheit ist eines der wichtigsten Bedürfnisse unserer Bürgerinnen und Bürger. Eine der ureigensten Aufgabe eines Staates ist es, jedem Einzelnen in der Gemeinschaft seine Sicherheit zu garantieren. „Zu jeder Tages- und Nachtzeit, an jedem Ort unseres Landes und für jeden individuellen Notfall erwarten die Menschen zu Recht, dass ihnen kompetent und schnell Hilfe zuteil wird.

Dafür ist eine fundierte Ausbildung notwendig, die mit den Neubauten optimiert wird“, sagte Gall. Rust erklärte: „Damit Ausbildungskräfte und Mitarbeiter der Landesfeuerwehrschule ihre Aufgaben effizient leisten können und die Lehrgangsteilnehmerinnen und -teilnehmer die Zeit optimal nutzen können, sind gute bauliche Rahmenbedingungen eine wesentliche Voraussetzung. Durch dieNeubauten und die Konzentration der Landesfeuerwehrschule auf einen Standort ergeben sich organisatorische, logistische und wirtschaftliche Vorteile.“ Das Erscheinungsbild der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal wird sich in den kommenden drei Jahren grundlegend verändern. Die bestehenden Gebäude am Standort „Im Wendelrot“ werden um drei moderne Neubauten für Verwaltung, Schulung, Verpflegung sowie Unterkunft und Fahrzeugunterbringung ergänzt. Insgesamt umfassen die Neubauten ein Volumen von rund 66.000 m³. Dafür werden einschließlich der Außenanlagen rund 36 Millionen Euro an Baumitteln investiert, die das Innenministerium aus der Feuerschutzsteuer finanziert. Die bauliche Abwicklung erfolgt durch die Staatliche Vermögens- und Hochbauverwaltung und liegt damit im Zuständigkeitsbereich des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft. (pm)

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