Solidaritätserklärung für israelische Partnerregion

israelDer aktuelle Besuch von Schülerinnen und Schüler aus der israelischen Partnerregion Sha’ar Hanegev im Landkreis Karlsruhe steht auch unter dem Eindruck des militärischen Konfliktes in der Heimat. Landrat Dr. Christoph Schnaudigel, der die Schülergruppe am vergangenen Freitag im Landratsamt empfangen hatte, sprach mit den Betreuern aber auch den Schülerinnen und Schülern ausführlich über die Situation. Dass der deutsch-israelische Freundeskreis im Stadt- und Landkreis Karlsruhe eine Solidaritätserklärung verfasst und publiziert, begrüßt der Landrat ausdrücklich und informierte seinen israelischen Kollegen Alon Schuster sowie den Leiter der Regionalverwaltung Odet Plut über die Initiative. Er versicherte den israelischen Freunden, mit den Gedanken bei ihnen zu sein, wünschte ihnen Kraft und brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass der Konflikt schnellstmöglich beendet sein wird und die Bevölkerung keine weiteren Schäden hinnehmen müsse. (LRA KA)

Hier die Solidaritätserklärung des Deutsch-Israelischen Freundeskreises im Stadt- und Landkreis Karlsruhe für Israel und insbesondere für unsere Freunde in der Partnerschaftsregion Sha’ar Hanegev

Seit vielen Tagen werden Städte und Menschen in Israel von einer Terrororganisation angegriffen. Insbesondere die Menschen in unserer Partnerregion Sha’ar Hanegev sind Tag und Nacht der Gefahr ausgesetzt. Jeder Staat hat das Recht und die Pflicht seine Menschen vor solchen Gefahren zu schützen. Wir sehen wie skrupellose und unmenschliche Fanatiker in Gaza ihre eigene Zivilbevölkerung nicht schützen, sondern zum Opfer machen und als menschliche Schutzschilde benutzen in einem zynischen und teilweise erfolgreichen Versuch, die Weltöffentlichkeit zu emotionalisieren und zu täuschen.

Wir erklären als Deutsch-Israelischer Freundeskreis im Stadt- und Landkreis Karlsruhe unsere Solidarität mit dem demokratischen Staat Israel und seinen Menschen insbesondere auch mit den Menschen in Sha’ar Hanegev, das nur wenige Kilometer von Gaza entfernt liegt und besonderen Gefahren ausgesetzt ist. Wir bedauern, dass Menschen in Gaza und Israel zum Opfer des Terrors werden. Wir distanzieren uns von antisemitischen Anfeindungen und undifferenzierter Kritik an Israel in der deutschen Öffentlichkeit und rufen dazu auf, das Existenzrecht Israels und seine Sicherheit sowie gegebenenfalls das Recht auf Selbstverteidigung an den Anfang eines Prozesses zu stellen, der schließlich zu einem dauerhaften Frieden und echter Demokratie auch für die Menschen in Gaza führen wird.

Im Namen des Freundeskreises

Der Vorstand
Bernd Morlock, Gerhard Holler, Hans Maaß, Hannelore Vollweiter, Jenny Herb

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