Richema Speckmärbsle strapazierten die Lachmuskeln

IMG_3143Richema Speckmärbsle strapazierten die Lachmuskeln – „Wenn alte Scheunen brennen“ im ausverkauften Richener Löwensaal

Die Laienschauspielgruppe des Richener Speckmärbslestheaters hat mit dem neuen Schwank „Wenn alte Scheunen brennen“ wieder einmal die Gunst des Publikums im Sturm erobert. Der spannende, unterhaltsame und witzige Theaterabend verging wie im Fluge und strapazierte ganz schön die Lachmuskeln. Mit großem schauspielerischem Talent und herzhaften Sprüchen sorgte die Geschichte für allerlei Wendungen. Die Charakterdarsteller der Speckmärbsle verkörperten ihre Rollen authentisch und mit viel Herzblut und setzten die Handlung in ein lebendiges Bühnentreiben um. Auch die Wahl der Kostüme, die neu gestaltete Bühnendekoration im Löwensaal und eine Prise Richener Ortsgefühl gaben dem Lustspiel das Lokalkolorit. Die Erwartungshaltung des Publikums an einen vergnüglichen Erlebnisabend war bei dem Schwank mit einem Schlag getroffen. Allein das Erscheinungsbild der heiratswilligen Erika (Simone Neubrand) im Morgenmantel und ihrer Schwiegermutter Margarethe Batzelmeier (Greti Kreiter) in Nachthemd und Schlafhaube in der Auftaktszene löste Lachattacken aus. In der Nachbarschaft ist Heinrich Runkelmöller (Michael Leyrer) eingezogen. Der ist zwar längst mit Witwe Erika Batzelmeier (Simone Neubrand) liiert, doch die weiß einfach nicht, wie sie es ihrer Schwiegermutter Margarete beibringen soll. Als Heini sich bei ihr einschmeicheln möchte, missversteht diese das als amouröses Interesse und ist bald Feuer und Flamme für den scheinbaren Verehrer. Genauso wie die Nachbarin Trude Geißenstripper (Petra Kuchler). Und dann sind da noch der stotternde Emilius und sein Vater Albert (Alfred Kistler). Der Bestatter interessiert sich ebenfalls für Erika. Deshalb gibt es allerhand Geheimniskrämerei und Turbulenzen bei nächtlichen Besuchen im Hause Batzelmaier. Und letztendlich gibt es noch die hübsche Enkelin Caroline (Elena Kuchler), die auch eine Heiratskandidatin sein könnte. Spritzig ist der Auftritt der Laienschauspieler, die ihre Theaterkünste zur vollen Entfaltung bringen. Geradezu phänomenal gestaltete sich die Verwandlungskunst der Hauptdarstellerin Greti Kreiter, die sich als Hauptakteurin des Stücks auf der Bühne austoben darf. Der Besucher hatte schnell das Gefühl, dass sich das lange Anstehen für eine Eintrittskarte beim Vorverkauf gelohnt hat, denn der Ansturm auf die Karten war wie in jedem Jahr riesengroß. sb

 

 

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