Ottilienbergkapelle bei Eppingen wird saniert

Foto: Peter Schmelzle / Wikipedia.org
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Der Technische Ausschuss hat in seiner öffentlichen Sitzung am 18. Februar den Bau- und Finanzierungsbeschluss in einem Kostenrahmen von 130.000 Euro gefasst. Aufgrund des Schadensbildes wird beim Land Baden-Württemberg eine Unbedenklichkeitsbescheinigung beantragt, damit die Bauarbeiten vor Zugang eines Bescheides zur Förderung der Denkmalpflege beginnen können. Um den Zeitrahmen zur Sicherung des Gesamtensembles zu straffen, wird die Verwaltung einen Sanierungsbaustein vorschlagen.

Das Stuttgarter Büro Strebewerk hat den Zustand der Natursteinflächen insbesondere im Chorbereich und in der Sakristei untersucht. Um einen langfristigen Erhalt der Bausubstanz durch eine gezielte und spezifisch angepasste Sandsteinsanierung zu ermöglichen, wird in Abstimmung mit dem Regierungspräsidium Stuttgart ein Maßnahmenkonzept entwickelt. Die Basis dafür bildet eine digitale Schadens- und Maßnahmenkartierung, die im Zuge der Bausubstanzuntersuchung erstellt wurde.

Als Grundsatz sieht das Sanierungkonzept die Sicherung und Bewahrung der historischen Bausubstanz vor, soweit dies nach heutigem Stand der Restaurierungstechnik möglich und wirtschaftlich vertretbar ist. Bei den vorgeschlagenen Maßnahmen handelt es sich um Arbeiten an der Außenfassade der Kapelle und im Innenraum. Ferner sollen die Fenter instandgesetzt und das Dach an einigen Stellen repariert werden.

Arbeiten am Rest des Langhauses sind im festgesetzten Kostenrahmen nicht enthalten. Sie werden derzeit auf 45.000 Euro geschätzt. Als langfristige Maßnahme mit einem Zeitfenster von fünf bis zehn Jahren ist die Erhaltung der umlaufenden Sandsteinmauer zu sehen. Die Kosten für eine Sanierung werden auf grob 75.000 Euro geschätzt.

In Abstimmung mit dem Regierungspräsidium Stuttgart wird ein Antrag auf Förderung aus Denkmalmitteln des Landes beantragt. Die mögliche Förderhöhe beträgt ca. 20.000 bis 30.000 Euro. Mit einem Bescheid ist im Frühjahr 2015 zu rechnen. In 2014 stehen mit Rechtskraft des städtischen Haushaltsplans für diese Maßnahme 130.000 zur Verfügung.

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