Östringer Schüler holen landesweiten Lotto-Musiktheaterpreis

Foto: Andreas Weise / Lotto Baden-Württemberg
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Östringen siegt vor Sasbach und Dogern – Thomas-Morus-Realschule gewinnt Lotto-Musiktheaterpreis 2013/2014

(br) Das war Spannung pur, als am Sonntagabend live auf der Bühne des Stuttgarter Theaterhauses die Gewinner des diesjährigen Lotto-Musiktheaterpreises für junges Musiktheater bekanntgegeben wurden. In der Hauptkategorie des bundesweit einzigartigen Wettbewerbs hatte am Ende die Thomas-Morus-Realschule aus Östringen mit deutlichem Abstand die Nase vorn, auf den Plätzen folgten die Bildungseinrichtung KULTURAMA Dogern und die Heimschule Lender in Sasbach. Die Östringer holten sich den 1. Preis im Wert von 5.000 Euro für das Musical AIDA, Sasbach mit der Eigenproduktion „Das dunkle Geheimnis der Lady Brightham“ und die KULTURAMA Dogern bei Waldshut mit „Antonios Haus“ besetzten jeweils den dritten Platz und erhalten dafür jeweils 2.000 Euro.  Nicht nur der Hauptpreis des Wettbewerbs, sondern auch der mit 1.000 Euro dotierte Spartenpreis für die beste weibliche Hauptrolle ging an die Thomas-Morus-Realschule, und zwar an Sarah Kettenmann.

Vor über 800 Mitwirkenden und Gästen übergaben Lotto-Geschäftsführerin Marion Caspers-Merk, Kultusstaatssekretärin Marion v. Wartenberg und die Präsidentin des Landesverbandes der Musikschulen Baden-Württembergs, Christa Vossschulte, den Gewinnern des Lotto-Musiktheaterpreises 2013/2014 ihre Auszeichnungen. Lotto-Geschäftsführerin Marion Caspers-Merk erläuterte, wie wichtig diese nachhaltige Förderung ist: „Das Ziel des Wettbewerbs bleibt, die engagierten Musikpädagogen im Land zu unterstützen, Jugendtheater mit Qualität auf die Bühne zu bringen. Damit wird nicht nur die Kreativität gefördert, sondern auch das Selbstbewusstsein der Kinder und Jugendlichen gestärkt. Die Pädagogen erhalten neben der finanziellen Unterstützung außerdem über die Workshops Impulse von außen. Lotto leistet damit als Kulturförderer seinen Beitrag zur Sicherung der kulturellen Bildung im Land.“

Die große Bewunderung der Jury galt jetzt insbesondere dem Östringer Musikpädagogen Lukas Jösel, „der mit traumwandlerischer Souveränität Bühnengeschehen und Orchester leitete, gleichzeitig das rhythmische Fundament am Drumset lieferte und darüber hinaus eine überzeugende Regiearbeit leistete.“ Die Mitwirkenden, so die Jury weiter, habe in der grandiosen Umsetzung des abendfüllenden Werkes bewiesen, dass sie den professionellen Anforderungen sängerisch und spielerisch gewachsen waren. Zur Leistung von Sarah Kettenmann hieß es, dass sie in der Rolle der Aida als grandiose Solistin sowohl spielerisch als auch gesanglich mit einer beachtlichen, differenzierten Tongebung und hervorragender Interpretation ganz im Dienste ihrer anspruchsvollen Partie überzeugt habe.

Wolfgang Braunecker

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