Östringer Kastanienweg erstrahlt in neuem Glanz

Östringer Kastanienweg erstrahlt in neuem GlanzKastanienweg neu hergerichtet – Stattliche Jungbäume säumen die Hauptachse des Friedhofs

Auf dem Östringer Stadtfriedhof wurde in den zurückliegenden Monaten der sogenannte „Kastanienweg“ von Grund auf erneuert. Die bei der Ortsbevölkerung gebräuchliche Bezeichnung für die zentrale Verbindungsachse der Begräbnisstätte rührt von den mächtigen Schattenspendern her, die sie einst alleenartig säumten, aber die alten Kastanien waren zuletzt auch für die schweren Schäden an dem von der Keltergasse hinauf zur Friedhofskapelle führenden Weg verantwortlich gewesen. Über Jahrzehnte hatte sich das Wurzelwerk von Aesculus hippocastanum mehr und mehr ausgebreitet und den Untergrund sowie die Oberfläche des Haupterschließungswegs des Östringer Friedhofs mehr und mehr in Mitleidenschaft gezogen. Im Sommer waren nun auch die letzten drei von einst achtzehn Baumriesen wegen zunehmender Unfallrisiken, die auch mit beträchtlichen Schädigungen im Kronenbereich zusammenhingen, gefällt worden und mit dem Plazet des Gemeinderats wurde die Generalsanierung
des Wegs angegangen.

Nach den Entwürfen des mit der Projektplanung befassten Leonberger Landschaftsarchitekturbüros Schmid, Treiber und Partner ist der Kastanienweg mittlerweile mit einem Gesamtaufwand von knapp 100.000 Euro komplett neu angelegt worden. Die Tragschicht im Untergrund wurde vollständig ausgetauscht und auf einer Gesamtfläche von gut dreihundert Quadratmetern verleihen die neuen Belagselemente aus gelblich eingefärbtem Beton, die wegen des leichten Gefälles der Strecke an der Oberfläche eine rutschhemmende Profilierung erhielten, dem Weg ein ansprechendes Erscheinungsbild. An den Flanken entstanden mit Granitpflaster eingefasste Pflanzbeete für Stauden und Sträucher, in denen auch zwölf Jungkastanien mit einer Wuchshöhe von knapp sieben Metern ihren Standort fanden.

Aus der Warte der Stadtkasse konnte die Baumaßnahme unerwartet kostengünstig vollzogen werden, nachdem man bei der ursprünglichen Kostenschätzung noch von Aufwendungen in Höhe von rund 170.000 Euro ausgegangen war.  Text/Foto: Braunecker.

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