Östringer Grundschule lehrt gemeinsam mit der städtischen Musik- und Kunstschule

Östringer Grundschule lehrt gemeinsam mit der städtischen Musik- und KunstschuleNeugierde für Klangwelten und kreatives Gestalten wecken

Musik- und Kunstschule hat reizvolle Angebote für Grundschüler

In Östringen verzeichnet die städtische Musik- und Kunstschule derzeit bei ihren Kennenlernangeboten für Grundschulkinder eine erfreuliche Resonanz. Sowohl die Musikwerkstatt unter Leitung von Marco Vincenzi wie auch das Kunstatelier von Sigrid Fuchs-Ramforth haben guten Zulauf von Jungen und Mädchen in der Altersgruppe von sechs bis zehn Jahren. „Bei dem Projekt wollen wir die Kids aus einer etwas anderen Perspektive an den Umgang mit einem Instrument heranführen und zugleich ihre musikalische Neugierde stimulieren“, sagt Marco Vincenzi, der an der Östringer Musikschule Saxofon und Klarinette unterrichtet und als Coach für Bands aller Altersstufen fungiert.

Wenn es darum geht, das Interesse der Kids zu wecken, greift Vincenzi auch auf moderne Technik wie Videokamera, Lightshow, Lautstärkemessgerät oder Stimmgerät zurück, zuletzt drehte seine Gruppe einen Videoclip zu Andreas Bouranis WM-Song „Ein Hoch auf uns“. Spielerisch können sich die Kinder in der Musikwerkstatt an ihr Thema herantasten, dabei zu der per Playback eingespielten Musik tanzen, die Lichtshow bedienen oder im Wechsel unter Anleitung die bereit stehenden Instrumente ausprobieren. Ganz nebenbei kann Vincenzi die auftauchenden Fragen beantworten, etwa den Unterschied zwischen einer Gitarre und einem Bass erläutern oder Begriffe wie Strophe, Refrain oder Bridge erklären. In der Kunstwerkstatt von Sigrid Fuchs-Ramforth wird die Beobachtungsgabe und die Konzentrationsfähigkeit der Jungen und Mädchen geschult, bei den unterschiedlichsten Themen können sich Entdeckerfreude und die „Lust auf das Unbekannte“ entfalten.

„Für die Kinder wollen wir Freiräume schaffen, in denen Fantasie und Kreativität angeregt und ästhetisches Lernen ermöglicht wird“, sagt Sigrid Fuchs-Ramforth. Bei den Projekten der Kunstpädagogin und ausgebildeten Maltherapeutin begegnen den Kursteilnehmern immer wieder auch große Namen der Kunstgeschichte und ihr Werk, so zuletzt unter anderem Friedensreich Hundertwasser, Paul Klee und Albrecht Dürer. Rektorin Andrea Kritzer von der Silcher-Grundschule ist hellauf begeistert von der erfolgreich angelaufenen Kooperation. „Die Angebote der Musik- und der Kunstwerkstatt fördern die Entwicklung unserer Kinder ungemein und könnten in dieser Form im regulären Unterricht allein schon aus zeitlichen Gründen nicht umgesetzt werden“, freut sich die Schulleiterin über das gute Zusammenwirken mit der städtischen Musik- und Kunstschule. Die Kurse werden halbjährlich mit 18 Nachmittagen à 90 Minuten belegt, nach den Sommerferien geht es wieder mit neuen Gruppen los.

 

Redaktion: Wolfgang Braunecker

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