Odna gets dirty – Dreckfressen auf Ackerfräsen

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So wild war der 11. Hewl-Cup in Odenheim

Wenn die Menschen irgendwo sonst in Deutschland den Summertime Blues verspüren, gehen sie ins Freibad oder setzen sich in den Biergarten. Wenn es uns Kraichgauern im Sommer zu fade wird, setzen wir uns auf unsere Einachser und fahren mit röhrendem Motor durch den Matsch. Die Tradition des Fräsen-Rennens findet sich nicht nur in Ubstadt-Weiher oder Hambrücken, sondern auch alljährlich in Odenheim. Hier tragen die Landshäuser Hewl in jedem August den Hewl – Cup aus – in diesem Sommer bereits zum elften Mal.

Die treuen, mechanischen Zugpferde unterteilen sich dabei in mehrere, unterschiedliche Klassen. Von der Acker-Klasse über die Supersport-Klasse bis hin zur Prototypen-Klasse ist alles vertreten was Räder und eine Achse hat. Die Motocross-Strecke des MSC-Odenheim e.V. bildet die Kulisse für dieses außergewöhnliche Rennen, bei der Mann und Maschine – eng zusammengeschweißt eine Einheit bilden.

Auf dem anspruchsvollen Parcours müssen Fahrer und Beifahrer, in möglichst kurzer Zeit, einige knifflige Aufgaben bewältigen. Das Siegen steht beim Hewl-Cup aber keineswegs ganz oben auf der Prioritätenliste, vielmehr geht es um Teamwork und einfach nur jede Menge Spaß. Schon am Freitagabend wenn die Fahrerlager aufgeschlagen werden und die große Race-Party steigt, stellen sich die Hako-Piloten und Agria-Kapitäne auf einen heißen und abwechslungsreichen Renntag ein. Im offenen Wettkampf treffen die Teams dabei auf Konkurrenten aus ganz Süddeutschland, die mit ihren Einachsern teilweise von weit her anreisen um in Odenheim Vollgas zu geben. Unser Fotograf Sascha Hörrle hat sich mitten unter sie und damit direkt in den Matsch begeben.

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