Nüsse, Äpfel, Trauben- Felddiebstähle sind kein Kavaliersdelikt

ernteMan sieht sie leider immer wieder: Die Spaziergänger, die in der Herbstzeit als „Jäger und Sammler“ die freie Natur durchstreifen. Doch nicht alles, was die Natur an Reichhaltigkeit bietet, darf auch mitgenommen werden. So bleiben nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch Obst und Nüsse auch dann Eigentum des Eigentümers der Bäume, wenn sie heruntergefallen sind und dies bedauerlicherweise selbst dann, wenn der Eigentümer des betreffenden Grundstücks eigentlich gar kein Interesse an diesen Früchten hat. Während der Verzehr einer Kostprobe an Ort und Stelle noch als „Mundraub“ eingestuft werden kann, liegt bei Aberntung einer größeren Menge für den Hausgebrauch oder gar Bevorratung eine Form von Diebstahl vor.  Wer einen Diebstahl von Feld- und Gartenfrüchten begeht, macht sich nicht nur strafbar, sondern zeigt sich auch besonders rücksichtslos gegenüber seinen Mitmenschen, die mit viel Arbeits- und Kostenaufwand ihre Felder und Gärten bestellen. Beobachtungen von Felddiebstählen sollen der Stadtverwaltung mitgeteilt und zur Anzeige gebracht werden.

Quelle: Stadt Kraichtal

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