Noch schöner, noch bunter – Gemminger Freibad eingeweiht

DLRG Ortsgruppe Gemmingen bei der Einweihung des Gemminger Freibads

Noch vor der offiziellen Einweihung des sanierten Gemminger Freibades am 13. Juni machten sich die Kinder der DLRG-Ortsgruppe am daran, den Außenbereich noch etwas zu verschönern. An der Wand im Bereich des Fahrradabstellplatzes zieht ein Schwarm Fische seine Runden. Da diese bisher Ton in Ton mit der weißen Wand waren, färbten die Jungs und Mädchen die Fische in Rot- und Gelbtönen ein – passend zu den Farben, die auch im Innenbereich des Freibades verwendet wurden.

Auch am Festtag selber war die Ortsgruppe aktiv eingebunden. Es wurden Kaffee und Kuchen sowie leckere Waffeln verkauft. Nach der offiziellen Eröffnung durch Bürgermeister Wolf gab es ein besonderes Highlight: Das Bad erhielt den Namen Imre-Gutyan-Freibad. Darüber freut sich natürlich auch die von ihm gegründete Ortsgruppe der DLRG besonders. Nachdem die beiden Trainerinnen Sarah Weinhold und Rejana Rempfer das Programm mit einem Gesangsstück gekonnt eröffnet hatten, konnten ab 15.30 Uhr alle Kinder dem Publikum zeigen, was sie im DLRG-Training alles schon gelernt haben. So zeigten die Jüngsten, dass sie nicht nur Brustbeinschlag, sondern sogar schon auf dem Rücken schwimmen können. In der zweiten Gruppe üben die Kinder dann das richtige Atmen beim Brust schwimmen. Dazu muss nämlich der Kopf ins Wasser. Außerdem beginnen sie, Kraulbeinschlag zu schwimmen. Die dritte Gruppe schließlich beschäftigt sich intensiv mit dem richtigen Kraulen. Außerdem lernen sie erste Rettungstechniken kennen. Die Älteren schließlich nehmen sogar sehr erfolgreich an Wettkämpfen teil. Auch hier wurden kleine Ausschnitte aus dem Wettkampfprogramm präsentiert. Viele der Disziplinen simulieren einen Rettungseinsatz beim Ertrinkungsfall. Das Wettkampfschwimmen macht nämlich viel Spaß, ist jedoch nicht die wichtigste Hauptaufgabe der DLRG. Dies wurde bei der anschließenden Rettungsübung deutlich. Eine Gruppe Jugendlicher hatte sich mit einem Schlauchboot im Freibadbecken weit hinaus gewagt. Beim Blödsinn machen verletzt sich einer nach dem anderen. Alle wurden gekonnt mit verschiedenen Rettungstechniken gerettet und sicher an Land gebracht. Hierbei kamen verschiedene Schleppgriffe ebenso zum Einsatz wie unterschiedliche Rettungsgeräte. So wurde der Kopfverletzte zum Beispiel mit der Rettungsleine gerettet. bei der Armverletzung am das Spineboard zum Einsatz, was für den Verletzen eine schonende Bergung ermöglicht. Auch der Bezirksvertreter Peter Maier zeigte sich von der Vorführung sehr beeindruckt. „Es ist toll, was in der kleinen Ortsgruppe alles gemacht wird. Das, was hier eben gezeigt wurde, war ja eine perfekte Wasserrettungsübung“, so Maier. Umso mehr freuen sich alle Verantwortlichen der Ortsgruppe und des Bezirkes, dass im neuen Freibad auch ein eigener Vereinsraum zur Verfügung steht. „So können wir unsere Veranstaltungen leichter durchführen und auch die Ausbildung weiter verbessern“, freute sich Vorstand Gerd Bestenlehner.

 

Redaktion: Sönke Brenner

 

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