Neue Busverbindung von Weiher zum Bahnhof

busBislang mussten die Weiherer auf eine Busanbindung zum DB-Bahnhof Ubstadt-Weiher verzichten. Doch das Warten hat am 15. Dezember 2014 ein Ende: Dann wird die Linie 131 den Bahnhof Ubstadt-Weiher als neues Ziel anfahren.

Unablässiges Bemühen der Kommunalpolitik vor Ort und die gute Zusammenarbeit mit dem Landkreis haben dazu geführt, dass eine nochmalige Überplanung der Linie 131 durch den Karlsruher Verkehrsverbund vorgenommen wurde mit dem Ziel, die Ortschaft Weiher an die S-Bahn Rhein-Neckar anzubinden über den Bahnhof Ubstadt-Weiher. Mit Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2014 wird dies montags bis freitags mit vier Fahrten am frühen Morgen und vier Fahrten am Nachmittag gelingen. Da in der Kürze der Zeit eine Buswendeschleife nicht gebaut werden kann, sieht die Fahrtroute eine Blockumfahrung (Bahnhofstraße – Im Unterfeld – Zum Grenzgraben – Bahnhofstraße) vor. Die Fahrten am Morgen starten um 5.50 Uhr, 6.31 Uhr, 6.58 Uhr und 8.04 Uhr ab Weiher-Unterdorf. Nachmittags ist die Abfahrtszeit am Bahnhof Ubstadt-Weiher um 15.44 Uhr, 16.44 Uhr, 17.44 Uhr und 18.44 Uhr. Die Zubringer-/Abnehmerfahrten sind auf Zugverbindungen nach und von Heidelberg bzw. Wiesloch-Walldorf abgestimmt. Die Haltestelle DB-Bahnhof Ubstadt-Weiher ist in den Umlaufkurs der Linie 131 eingebunden, das bedeutet natürlich, dass die Umstiegszeiten am Bahnhof Ubstadt-Ort auf die „gelbe“ Bahn in Richtung Karlsruhe künftig etwas knapper ausfallen müssen. Auf den Fahrten 6.31 Uhr ab Weiher und in umgekehrter Richtung 15.42 Uhr ab Ubstadt-Ort bzw. 15.44 Uhr ab Bahnhof Ubstadt-Weiher kann die Haltestelle Heerstraße in Weiher aus zeitlichen Gründen dann nicht mehr angefahren werden. Die Fahrt um 15.42 Uhr/15.44 Uhr nach Weiher wird aus wirtschaftlichen Gründen nur an Schultagen realisiert. Damit ist zwar noch nicht allen Wünschen Rechnung getragen, der Einstieg in einen besseren Vernetzungskomfort zwischen Bus, „roter“ Bahn und „gelber“ Bahn allerdings eingeläutet. Erfreulich ist, dass sich die Verbesserung des Angebotes ohne größeren Mittelbedarf in die vorhandenen Leistungsverträge einknüpfen lässt. Wenn die Akzeptanz und Nachfrage sich so stark entwickeln werden, wie dies erwartet wird, ist die Gemeinde bereit, Geld für weitere Investitionen wie Wendehammer, Wetterschutz und Möblierung auszugeben. Darüber, ob dies so kommen soll, entscheiden letztendlich die Pendler. Denn es wird sich zeigen, ob sie das Angebot rege annehmen oder trotzdem weiterhin auf den Individualverkehr mit Parkplatzsuche und eigenem Ressourceneinsatz setzen.

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