Nach Egon – Was bringt das Wetter im Kraichgau?

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Nach Egon - Was bringt das Wetter im Kraichgau?
Hügelhelden.de – Wetterexperte Marco Weiss

Hügelhelden – Wetterexperte Marco Weiß mit dem Ausblick aufs Wochenende

Das Sturmtief „Egon“ hat  Deutschland in Richtung Polen verlassen und zapft auf seiner Rückseite nun Polarluft an, welche uns in den nächsten Tagen und der kommende Woche weiter beschäftigen wird. In seinem Sturmfeld schob Egon vorderseitig warme Luft nach Baden-Württemberg, wodurch um 00:43 Uhr ein Höchstwert von 7,3°C an der Wetterstation Oberöwisheim gemessen wurde. Mit der hohen Temperatur kam dann auch der Sturm, dessen Höhepunkt gestern gegen 05:00 Uhr erreicht wurde. 70,2 km/h ließen um 04:59 Uhr Rollläden klappern, Mülltonnen willenlos auf der Straße tanzen und Äste brechen. Gleichzeitig ist sie auch die höchste Windgeschwindigkeit, welche jemals an der Station (immerhin schon fast sieben Jahre alt) gemessen wurde.

Wie geht es nun weiter?

Die angesprochen Polarluft hat sich nun durchgesetzt und wird uns bis auf Weiteres erhalten bleiben. Für die kommende Nacht wird leichter Frost von bis zu -2°C simuliert und auch der eine oder andere Schneeschauer ist möglich. Am Samstag frischt der Wind im Tagesverlauf nochmals auf und abermals neigt die labile Luft zu Schnee/Schneeregenschauern bei Höchstwerten von 2°C.

Nach einer kalten Nacht mit der Gefahr von Schneeschauern (Tiefstwerte: -5°C) zeigt sich der Sonntag freundlich bis sonnig, allerdings können Nebel oder Dunst das Bild trüben und sich hartnäckig den Tag über halten, weshalb die Temperaturen kaum über den Gefrierpunkt steigen können.

Die neue Woche startet dann mit Dauerfrost und zum Teil sehr kalten Nächten (Tmin: -7°C) welche von einem böigen Ost bis Nordost-Wind begleitet werden und sich die ohnehin frostigen Temperaturen dadurch nochmal etwas kälter anfühlen werden. Schneeschauer sind auch weiterhin im Programm. Die große Mehrheit der Modellwelt lässt den Winter im Kraichgau verweilen.

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