Musikfest Kronau begeistert erneut

Musikverein Harmonie Kronau sorgt für Gute Laune Non Stop im Harmoniezelt

Kronau fsch Es war eine besondere Anstrengung, dem diesjährigen Fest des Musikvereins „Harmonie“ Kronau den Boden zu bereiten, denn das mit Rasen bewachsene Festplatzareal war vom immer währenden Regen tief aufgeweicht.
Nach der musikalischen Aufwartung des Musikvereins Eintracht Mingolsheim am Samstag, war die Jugend an der Reihe. Organist Frank Holzer hatte kurzerhand drei Freunde (Gitarre, Schlagzeug, Gesang), zu einer Formation um sich geschart, sie in „René and Friends“ getauft und gekonnt die jungen Besucher bestens unterhielten.

Diese sangen eifrig die Ohrwürmer aus den Rock, -Pop,- und Schlager Genres mit und waren schnell bester Laune.
Am Sonntag war Wahltag und weil viele Kronauer zum Urnengang im Dorf unterwegs waren, schaute man auch im Musikerzelt vorbei. Das Programm bestritten befreundete Gastvereine aus der Umgebung und beinhaltete neben Marsch, Polka und Walzer auch viele Melodien aus der Unterhaltungsgattung. Ein Muss ist für viele Kronauer der Besuch des Bayrischen Abends, mit bajuwarischem Bier und handfesten lukullischen Genüssen.

Günter Himmelsbach und Ingo Knaus, die einen Großteil des Programms gesanglich begleiteten, gaben das Motto vor und ließen die Jungmusiker im authentischen Outfit zum „Bozener Bergsteiger Marsch“ an Seil und Haken ins Zelt marschieren. Viele Show-Acts begleiteten die Melodien, die die Gäste bei den Schunkelrunden mitnahmen. Vize Dirigent Burkardt Kehrer, der die in der Elternschaft weilende Kristin Bellm vertrat, hatte, ob der Spielfreude seiner Musiker, leichtes Spiel. Josef Wittek, ehemals Vorsitzender der Musiker, unterstützte gesanglich bei einigen Stimmungsliedern.

Schlager der 70 er Jahre wie Marmor „Stein und Eisen bricht“, „Nana nana…hey hey good by“, waren im Repertoire der Interpreten ebenso vertreten wie „Schikeria“ und“ Skandal um Rosi“, aus den Achtzigern. Den Vogel schoss allerdings Tobias Lott ab, der als Olga Fischer, eine imaginäre Schwester von Helene intonierte deren Song „Atemlos“. Die Urgewalt seines Basses und die Konturen seiner Zehnkämpfer- Figur dürften allerdings mehr die Damenwelt als die Männer ergötzt haben.

Atemlos dürften auch die Herrschaften der Jury des Wettbewerbs „das schönste Dirndl“ tief Luft geholt haben, denn das was die Jungs zu bewerten hatten, war nur durch tiefe Einblicke ins Reich der Kurven und Formen zu erkunden. Sie machten schließlich Michelle Eidner als aparteste Dirndlträgerin aus, die allerdings auch eine kunstvoll geflochtene Haarpracht in die Waagschale warf. Ob diese aber den Herren Juroren aufgefallen ist, wurde nicht protokolliert.

Redaktion: Frieder Scholtes

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