Mindestens 12 Tote bei Anschlag auf Pariser Redaktion

Anti terrorAuch in unserer Redaktion saß der Schock tief: Bei einem Terror-Anschlag auf das Pariser Satiremagazin „Charlie Hebdo“ wurden mindestens zwölf Menschen getötet.

Gegen halb zwölf Uhr drangen heute vermutlich zwei Terroristen in die Redaktionsräume ein und eröffneten mit einem Maschinengewehr und einem Raketenwerfer das Feuer. Dabei starben mindestens 12 Menschen, darunter auch Stéphane Charbonnier, der Herausgeber von „Charlie Hebdo“. Ebenfalls getötet wurde der Zeichner von Karikaturen des Propheten Mohammed, die vor Jahren in die Schlagzeilen geraten waren.  Offenbar scheint dies zu den Motiven das Anschlages zu gehören. Wie Spiegel Online schreibt, hätten die Täte mehrfach „Allah ist groß“ und „Wir haben den Propheten gerächt“ gerufen. Die Männer befinden sich derzeit auf der Flucht. Die französische Regierung hat indes die höchste Terrorwarnstufe für den Großraum Paris ausgerufen.

Kein Platz im Herzen für Hass und Wut schaffen

Warum schreiben wir hier auf „Hügelhelden.de“ darüber? Weil heute 12 Journalisten und Kollegen getötet wurden, die nichts weiter getan haben als Ihrem verbrieften Recht auf freie Meinungsäußerung nachzugehen. Das gleiche Recht, dass es Redaktionen egal ob in Paris, Berlin, Washington oder Bruchsal ermöglicht – frei von Repressalien zu arbeiten und zu agieren. Weil es die nun folgenden Schritte sind, die darüber bestimmen in welche Richtung wir alle uns begeben wollen. Keinesfalls dürfen durch die widerlichen Taten von Wenigen, nun Vorurteile gegen Viele genährt werden.  Wir sollten ruhig bleiben, durchatmen und unseren ersten Impulsen widerstehen. Zu groß ist die Gefahr das heute Geschehene zum Nährboden für Hass und Fremdenfeindlichkeit werden zu lassen. Pegida und Co. dürfen durch die Ereignisse in Paris nicht profitieren. Hass mit Hass zu bekämpfen hat noch nie Früchte getragen.

 

Wo Liebe wächst, gedeiht Leben – wo Hass aufkommt droht Untergang.

Mahatma Gandhi

 

Niemand wird mit dem Hass auf andere Menschen wegen ihrer Hautfarbe, ethnischen Herkunft oder Religion geboren. Hass wird gelernt. Und wenn man Hass lernen kann, kann man auch lernen zu lieben. Denn Liebe ist ein viel natürlicheres Empfinden im Herzen eines Menschen als ihr Gegenteil.

Nelson Mandela

 

Quellen: Spiegel Online

Bild: Symboldarstellung Redaktion

Ähnlicher Artikel

Das Wochenendwetter im Kraichgau

Das Wochenendwetter im Kraichgau

Kühlere und trockene Luft aus Nordwesten ist in den Kraichgau eingeflossen. Diese wird uns bis…
Kleinanzeigen anno 1911

Kleinanzeigen anno 1911

Was die Menschen vor 107 Jahren suchten und anboten Suche, biete, kaufe. Was heute im…
Wider dem Hygienewahn – Fresst mehr Dreck!

Wider dem Hygienewahn – Fresst mehr Dreck!

Warum der Kampf gegen Keime und unser Kontrollzwang falsch sind Wir leben in einer Welt…

Unsere Top 5 für eine unvergessliche Silvester-Party

Tja, da wären wir wieder. Der letzte Tag des Jahres ist so gut wie angebrochen…