Mehr als nur en Wasserhahne

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Blanco aus Oberderdingen tüftelt weiter an seiner perfekten “Wasserzentrale”

Noch vor einigen Jahrzehnten war die Küche ein eher funktionaler Ort. Es gab einen Herd, einen Backofen, diverse Schränke voller Töpfe, Pfannen und Geschirr sowie ein Spülbecken auf dessen geriffeltem Rand der Abwasch nach dem Mittagessen trocknen konnte. Mit der Zeit hielt immer mehr Elektronik Einzug in die Küche. Spülmaschinen, Kaffeevollautomaten, selbstreinigende Backöfen und Kühlschränke, deren Abtauvorgang keiner Expedition ins ewige Eis mehr glich. Nur die gute alte Spüle und der Wasserhahn blieben lange Zeit unverändert. Ein Rädchen mit rotem Punkt und ein Rädchen mit blauem Punkt ließen das Wasser nach viel hin und her probieren in der gewünschten Temperatur ins blecherne Becken donnern..fertig.

Dass dieser Teil der Küche sehr viel mehr zu bieten hat, war BLANCO aus Oberderdingen schon seit langem klar. Longweilige Wasserhahne und Spihlbegge konn schließlich jeder, dachte man sich im Kraichgau und entwickelte beides stetig weiter. Über die Jahre entstanden so immer raffiniertere Armaturen und Spülbecken aus unterschiedlichen Materialien und in unterschiedlichen Ausführungen und Formen. Es ging dabei neben der reinen Funktionalität auch immer um Ästhetik und um die perfekte und harmonische Eingliederung in Küchen jeder Bauart und Gestaltung. Mittlerweile hat der Kunde die Wahl zwischen Keramik, Edelstahl oder beispielsweise der Eigenentwicklung Silgranit, kann Armaturen mit voreingestellter Mengenangabe oder Wassertemperatur erwerben… alles aufeinander abgestimmt und mit den restlichen Bereichen der Küche verzahnt.

Das Unternehmen treibt die Fokussierung auf diesen Bereich der Küche, der von Blanco “Wasserzentrale” genannt wird auch in der Gegenwart und Zukunft immer weiter voran. Längst wurde das Portfolio um das Abfallmanagement erweitert und immer noch tüfteln die Entwickler in Oberderdingen an der weiteren Evolution von Armatur und Spülbecken. Recht neu sind z.b. noch integrierte Wassersysteme, die das Leitungswasser filtern und in unterschiedlichen Stufen mit Kohlensäure versetzen können. Blanco hat damit einen ursprünglich simplen, mechanischen Gegenstand zu einem Hightech-Instrument weiterentwickelt, das Wasser in der gewünschten Menge, in der gewünschten Temperatur, im gewünschten Filtergrad und nun auch mit der gewünschten Kohlensäure-Anreicherung ausgeben kann.

Das Interesse der Kunden an diesen Produkten ist ungebrochen – Armaturen, Spülbecken und Co. aus Oberderdingen erfreuen sich weltweit großer Beliebtheit. So konnte das Unternehmen in seiner Jahresbilanz-Pressekonferenz trotz markanter Einbrüche durch die Corona-Krise unterm Strich dennoch einen erneuten Rekordgewinn vermelden. 408 Millionen Euro konnte Blanco im Jahr 2020 erzielen – ein Wachstum von 3,1 Prozent. Das Inland steigerte seinen Umsatz auf 151 Millionen Euro. Die Erlöse in den internationalen
Regionen beziffern sich auf 257 Millionen Euro. 2021 soll es natürlich ebenso dynamisch weitergehen. Das Unternehmen setzt weiterhin konsequent auf die Ausrichtung auf Premiumprodukte, den Ausbau des eigenen Dauerbrenners Silgranit und auf die Weiterentwicklung der “Blanco Unit” – der Hightech-Wasserzentrale, die mittlerweile so viel mehr ist als nur ein schnödes Spihlbegge und en Wasserhahne.

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