Landrat besucht Gemeinschaftsunterkunft in Gondelsheim

 

GU Gondelsheim
Bewohnerinnen der Gemeinschaftsunterkunft zusammen mit einer der Ehrenamtlichen Frau Petra Schalm (2.v.l.), Bürgermeister Markus Rupp und Landrat Dr. Christoph Schnaudigel

Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in Gondelsheim, Landrat und Bürgermeister informieren sich vor Ort    

Kreis Karlsruhe. 2012 in Betrieb genommen, war die Einrichtung in Gondelsheim eine der ersten Gemeinschaftsunterkünfte für Asylbewerber im Kreis. Landrat Dr. Christoph Schnaudigel und Bürgermeister Markus Rupp machten sich am vergangenen Montag ein Bild von der Entwicklung in den vergangenen knapp zwei Jahren. „Besonders gefreut hat es mich, dass sich Ehrenamtliche engagieren. Weiter ist es gelungen, Kontakte zu den Vereinen aus der Region herzustellen und Bewohner dort unterzubringen. All das fördert die Integration und Akzeptanz“, betonte Bürgermeister Rupp. Derzeit leben 15 Personen in der Gondelsheimer Einrichtung, die als „Außenstelle“ der Gemeinschaftsunterkunft Zeutern geführt wird. Die Asylbewerber stammen aus Serbien, der Russischen Föderation, Indien, Irak und dem Iran. Die hauptamtliche Arbeit des Landratsamtes wird von Ehrenamtlichen unterstützt, die sich um die drei Familien und drei Einzelpersonen kümmern. Landrat Dr. Schnaudigel dankte bei der Gelegenheit der Gemeinde und den Engagierten vor Ort für die reibungslose Zusammenarbeit bei der Umsetzung und dem Betrieb.

Der Landkreis erfüllt mit der Unterbringung von Asylbewerbern eine Landesaufgabe. Die neu ankommenden Asylbewerber in Baden-Württemberg werden in der Landeserstaufnahmeeinrichtung in Karlsruhe untergebracht. Danach erfolgt die Verteilung nach einem festgelegten Schlüssel auf die Stadt- und Landkreise. Der Landkreis Karlsruhe ist dabei auf die Unterstützung seiner Gemeinden angewiesen. Das Objekt in Gondelsheim ist eine von aktuell 13 Gemeinschaftsunterkünften im Kreis. Die Zugangszahlen von aktuell rund 150 Personen pro Monat machen einen Ausbau der Kapazitäten notwendig. Der Kreis benötigt bis Ende 2015 rund 2.200 Plätze – 2011 waren noch 200 Plätze ausreichend. Vor diesem Hintergrund zeigte sich der Landrat über die gute Arbeit in Gondelsheim und anderen Gemeinschaftseinrichtungen erfreut und machte deutlich, dass auch kleine Objekte wichtig seien, damit die Aufgabe bewältigt werden könne. (PM und Bild: Landkreis Karlsruhe)

 

 

 

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