Kraichgauman Cross Duathlon mit Deutschen Meisterschaften in Östringen

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Ohne Fitness und Ausdauer ging nichts! – Kraichgauman mit mehr als 350 Teilnehmern

(br)Bei prächtigem Spätsommerwetter gingen am Wochenende in Östringen insgesamt rund 350 Athletinnen und Athleten auf die verschiedenen Lauf- und Radstrecken des Sparkasse Kraichgauman Cross Duathlons. Rennleiter Christian Huth und sein Organisationsteam hatten das Kunststück fertig gebracht, die Kraichgaustadt zum mittlerweile dritten Mal hintereinander zum Schauplatz der Deutschen Meisterschaften dieses Ausdauerwettbewerbs zu machen. Nach Eichelberg 2012 und Odenheim 2013 lagen Start, Wechselzone und Ziel dieses Mal auf dem Tennenplatz am Östringer Waldbuckel, der mit dem großzügigen Raumangebot der benachbarten Vereinshallen die ideale Infrastruktur für die Großveranstaltung bot, die neben den nationalen Titelkämpfen auch den Kraichgauman als offenen Wettbewerb mit küreren Distanzen für Jedermann sowie den LBS Nachwuchs-Cup umfasste.
Nach drei Laufrunden zu je drei Kilometer auf schattigen und gut befestigen Waldwegen mussten die 90 Anwärter auf den deutschen Meistertitel den 30 Kilometer langen und sehr schnellen Radtrail unter die Reifen ihrer Mountainbikes nehmen. Vor allem auf dem anspruchsvollen Streckenabschnitt in der Rettigheimer Tongrube mit modellierten Bodenwellen, steilen Abfahrten und Serpentinen und sogar einer kurzen Fahrt durch flaches Wasser hielt der Radkurs besondere Herausforderungen für die Athleten bereit, die nach der Rückkunft am Waldbuckel zum Schluss noch einmal sechs Kilometer mit den Laufschuhen zurücklegen mussten. Nach 1:57 Stunden sprintete der erst 22jährige Dominik Sowieja aus Schramberg als neuer deutscher Titelträger über die Ziellinie.
Schon zwei Tage vorher hatte das Organisationsteam damit begonnen, die Strecken zu päparieren, die Trails abzustecken und die Wechselzone einzurichten. Auch am Wettkampftag hatten die gut vierzig freiwilligen Helferinnen und Helfer vom TSV Baden Östringen alle Hände voll zu tun, lösten ihre Aufgaben, angefangen von der Ausgabe der Startunterlagen und der Wettkampfabnahme der Räder über den Dienst der Streckenposten bis hin zur Versorgung von Athleten und Zuschauern mit Durstlöschern und kleinen Stärkungen, jedoch mit Bravour. Das nachdrückliche „Dankeschön!“ von Bürgermeisterstellvertreter Marc Weckemann hatten sich die Vereinsaktiven ebenso wie die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Sanitätsdienst jedenfalls redlich verdient.

Text/Foto:  Wolfgang Braunecker

 

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