Hundesport in Kronau – Siebenländerkampf begeistert Zuschauer

Hundesport in Kronau

Siebenländerkampf begeistert viele Zuschauer

Kronau „Horand von Grafrath“, der Stammvater des Deutschen Schäferhundes, wäre stolz auf seine Nachfahren gewesen, die sich am vergangenen Wochenende im Kronauer Sportstadion ein beachtenswertes Stelldichein gaben. Sie kamen aus sieben Ländern oder Landesteilen, um einen Länderkampf auszutragen, bei ihre vortrefflichen Nasen, ein kräftigen Gebisse, ihre hervorragenden Nasen und hellhörigen Ohren unabdinglich waren. Die Deutschen Schäferhunde, vom Wesensbild her ausgeglichen, nervenfest, selbstsicher, absolut unbefangen und ihre Herrchen waren die Protagonisten. 42 bellende Artgenossen zeigten mit ihren Hundeführern was bedingungslose Treue und Gehorsam und die Bereitschaft das Herrchen zu schützen, ist.


Obwohl alle diese Vierbeiner ein „von“ und „zu“ im Namen tragen, ist es ihnen egal ob ihre „Führer“ von hohem oder niederem Stand sind, sie gehorchen bedingungslos. Die Disziplinen Fährtensuche, Unterordnung und Schutzdienst verlangte von Herr und Hund höchste Aufmerksamkeit, um der 100, der jeweils höchstmöglichen Punktzahl möglichst nahe zu kommen. Der Siebenländerkampf entwickelte sich peu a´peu aus einem Zwei-, dann Drei- und Fünfkampf bis zum Siebenkampf, den der rührige Hundesportverein Kronau nach 2001 bereits zum zweiten Mal ausrichten durfte. An dem Ländervergleich beteiligten sich, die Landesverbände Baden, Nord- und Südbayern, Hessen, Württemberg und die beiden Nationen Österreich und die Schweiz, die dem Vergleich internationales Flair einhauchten. 42 Paare (aus jedem Verband sechs) hatten sich zuvor in regionalen Veranstaltungen qualifiziert. Kronaus Bürgermeister Jürgen Heß empfing die Abordnungen auch im Rathaus und würdigte dem Ländervergleich mit einer Seite im Goldenen Buch, in das sich die Hundesportler, darunter auch der dreifache Weltmeister Helmut Huber, eintrugen. Rolf Acker, der agile Vorsitzende des HSV begrüßte beim geselligen Samstagabend die Hundesportler in der gut gefüllten Mehrzweckhalle.

„Platz“, „Sitz“, „Aus“, diese Kommandos, denen die braven Vierbeiner in Sekundenbruchteilen folgten, hallten stetig durch das Stadion. Kritik oder Lob des Schiedsrichters folgten auch der Applaus, darunter auch eine markerschütternde Schweizer Kuhglocke. Der Laie war beeindruckt und wünschte sich insgeheim, dass sein Schoßhündchen ähnliches könnte und nicht nur zu Hause das Fernsehprogramm bestimmen würde. Als Sieger gingen hervor: Ümit Aktas mit Brixo vom Eichbaum (LV Baden)291 P (98-96-97) Thomas Altenburger mit Yardas von der Mohnmühle (LV Württemberg) 287(97,92,98) und Arno Stiefvater mit X von Hessenstein LV Baden, 287 P (98,93,96).

 

Redaktion und Bilder: Friedrich Scholtes

 

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