Großeinsatz für Rettungsschwimmer – DLRG glänzt bei der Challenge Kraichgau

DLRG
Von der ersten Stunde der Challenge Kraichgau an, anfangs noch unter dem Namen „Kraichgau-Triathlon“, sind sie bereits dabei und sorgen für die Sicherheit der Athleten im Wasser: Die Rettungsschwimmer der DLRG (Deutschen Lebens Rettungs Gesellschaft).

Im Vorfeld wird der Einsatz jedes Jahr von der DLRG Ortsgruppe Ubstadt-Weiher organisiert. Claudia Bellm, Vorsitzende der Ortsgruppe rollt den Einsatzkräften förmlich den roten Teppich aus: Die Rettungsschwimmer werden mit einem Frühstücksbuffet begrüßt und können sich so zuerst für den langen Tag stärken, auch für das Mittagessen und kleine Zwischensnacks ist bestens gesorgt. „Unsere Leute sollen sich wohlfühlen und Spaß an diesem außergewöhnlichen Einsatztag haben“, sagt die Vorsitzende.  Einsatzleiter Volker Hettmannsperger, Leiter Einsatz des DLRG-Landesverbandes Baden, koordiniert an den beiden Veranstaltungstagen den Einsatz der insgesamt 73 Rettungsswimmer, Bootsführer und Rettungstaucher: „Wir gehen ebenso wie die Athleten sehr gut vorbereitet an diesen Großeinsatz heran und arbeiten mit einer jungen und sehr erfahrenen Mannschaft“, erklärt Hettmannsperger, der auch nach dem zehnten Einsatz seiner Rettungsschwimmer am Hardtsee immer noch ruhig und entspannt wirkt.

Für die Challenge Kraichgau hat die DLRG Helfer aus den Ortsgruppen Bruchsal, Mosbach und Ubstadt-Weiher zusammengezogen. Auch ein Rettungstauchtrupp stand für den Fall der Fälle bereit. Darüber hinaus wurden die Athleten bei der Schwimmdisziplin von vier DLRG-Rettungsbooten begleitet.  Laut Hettmannsperger benötigten bei der diesjährigen Veranstaltung zehn Athleten wasserrettungsdienstliche Hilfe. Im Vordergrund standen dabei Erschöpfungszustände und Unterkühlungen. Vier Teilnehmer wurden zur Weiterbehandlung dem Rettungsdienst übergeben. Alles in Allem liefen für die beiden Veranstaltungstage rund 290 Helferstunden auf.

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