Gefahr gebannt – Brettener Kleiststraße ist steinsturzsicher

felsenEs war im Winter 2010/2011 als Abbrüche aus der Wand des aufgelassenen Steinbruchs in der Kleisttsraße, die Alarmglocken im städtischen Bauamt läuten ließen. Also wurde rasch das Planungsbüro gbm aus Ettlingen mit einer geologischen Untersuchung beauftragt, die verschiedene Zonen eines Gefahrpotentials ermittelten. Im Jahr 2012 wurden zu verschiedenen Zeitpunkten auch Erkundungsbohrungen durchgeführt und schließlich 2013 mit dem Amt Technik und Umwelt eine Planung für die Sicherungsarbeiten erstellt.  Dabei wurde festgestellt, dass der Bereich leider auch als verdeckte Müllkippe missbraucht wurde. Um weiteren Rutschungen vorzubeugen wurde an der oberen Kante Fels und Boden abgetragen und am Fuß Material aufgetragen.Allerdings mussten, da der Platz für eine kontinuierliche Schräge fehlte, am Fuß auch eine Betonwand errichtet werden.

Gebaut wurde von Juli 2013 bis Mai 2014. Rund 450 cbm Fels mussten – zum Teil händisch mit Presslufthammer – abgetragen werden; ebenso ca 1.500 cbm Boden. Rund 1.000 cbm der Abtragsmassen konnten als Schüttmaterial wieder eingebaut werden. An Stahlbeton wurden ca. 200 cbm eingesetzt. Zur Abrundung des Bauwerkes gehört auch die Errichtung eines Zaunes an der oberen Böschung. Oberbürgermeister Martin Wolff würdigte die Felswandsicherung als wichtigen Beitrag für das gesamte Wohnumfeld. „Die Stadt hat dafür die nicht unerhebliche Summe von brutto 1,3 Millionen Euro bereitgestellt um weitere bedrohliche Abbrüche im alten Steinbruch an der Kleiststraße zu verhindern.“  Dipl.-Ing. Ludger Dauwe von der Gesellschaft für Bautechnologie und -meßtechnik mbH aus Ettlingen versicherte, dass von der ARGE bestehend aus Beton- und Monierbau GmbH und der Feldhaus Bergbau GmbH + Co. KG – zwei spezialisierte Unternehmen – ausgeführten Arbeiten den höchsten Qualitätsstandards entsprechen.

Text: Stadt Bretten, Bild: Symboldarstellung

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