Forst: Es tut sich was in der Finkenstraße

IMG_2808Die Gemeinde hat zu einem Bürgergespräch in das „Haus im Hirtengarten“ geladen und viele interessierte Bürgerinnen und Bürger sind gekommen. Thema war die Sanierung der Finkenstraße. Wie Bürgermeister Reinhold Gsell einleitend informierte, hat die Gemeinde 2011/2012 ein Sanierungsprogramm für Straßen erarbeitet. Aufgrund der Erhebung wird gerade die Kolpingstraße grundlegend saniert, als nächste Maßnahme ist die Finkenstraße eingeplant. Der Gemeinderat hat sich mit dem Thema mehrmals befasst und eine Vorortbegehung durchgeführt. Im Haushalt hat die Gemeinde für das Projekt 500.000 Euro eingestellt. Es ist angedacht die komplette Fahrbahn, das Frischwassernetz und teilweise das Abwasserkanalnetz zu sanieren. Bei der Planung hat das beauftragte Büro im Bereich der Einbahnstraße zwischen der Bruchsaler Straße und der Friedhofstraße einen Schutzstreifen für den Fahrradverkehr vorgesehen. Ein großes Anliegen der Gemeinde ist es, insbesondere auch für ältere Einwohner, die zu Fuß oder mit Rollatoren zum Friedhof gehen, sichere, niveaugleiche und benutzerfreundliche Fahrbahnoberflächen und Gehwege herzustellen. Mit dem Straßenausbau wird nach den Planungen des Büros auch eine Verbesserung der Entwässerungssituation im Bereich Finkenstraße/Einmündungsbereich Friedhofstraße erreicht. Wichtig ist der Gemeinde, dass im kompletten Sanierungsbereich Leerrohre verlegt werden, damit in der Zukunft kostengünstig und ohne große Probleme Glasfaserkabel für ein schnelleres Internet eingezogen werden kann. Gegenüber dem Friedhofzugang in der Finkenstraße sind neun weitere Parkplätze geplant, die vorhandenen Bäume können erhalten bleiben. Dipl. Ing. Stefan Freitag und Dipl. Ing. Dirk Vogel vom Ingenieurbüro Nohe und Vogel haben anhand einer Beamer-Präsentation die Ist-Situation und die geplante Sanierung eingehend erläutert. In einer regen Diskussion wurden aus der Bürgerschaft verschiedene Anregungen eingebracht. Ziel der Gemeinde wird es sein, während der Bauphase die Beeinträchtigung der Anwohner so gering wie möglich zu halten. Bewährt hat sich hierbei die Sanierungsarbeiten in Etappen durchzuführen, damit während der Bauphase die Grundstücke für die Anwohner zugänglich bleiben. Bürgermeister Reinhold Gsell dankte für die rege Diskussion. Die Anregungen und Hinweise werden bei den weiteren Überlegungen und Planungen mit einfließen. Als nächster Schritt wird sich der Gemeinderat mit dem Thema befassen, so dass nach Ausschreibung und Vergabe die Arbeiten voraussichtlich noch 2014 beginnen können. (hc)

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