Feuerwehr hautnah in Bretten

PresseDie Freiwillige Feuerwehr, Abtlg. Bretten unter der Führung von Rainer Lang nahm die Initiative von Anton Pleyer dem Vorsitzenden Vorstand des Feuerwehrförderverein Bretten, gerne auf und sagte sofort zu den Kindern des Hohberghauses Bretten im Rahmen deren „Sommercamp“ einen wirklich aktiven und unvergesslichen Feuerwehrnachmittag zu gestalten.

Diese Kinder benötigen unsere Aufmerksamkeit, Unterstützung, kommen gar vielleicht zur Jugendfeuerwehr und sollen aber auch einmal etwas nicht alltägliches erleben dürfen – so die Feuerwehr Bretten unisono, der Feuerwehrförderverein Bretten e.V. .

Unter diesem Motto durften die Kinder des Hohberghauses einzigartiges erleben. Gegen 14:30 Uhr liefen die ca. 40 Gäste samt ihrer Betreuer/innen zu Fuß im Feuerwehrhaus im Breitenbachweg ein. Dort erwarteten, vorbereitet auf die jungen Besucher, bereits die aktiven Feuerwehrleute, die alles notwendige dafür bereits bereitgestellt hatten.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Initiator, gab dann Rainer Lang zunächst in einer bestens für die Kinder ausgearbeiteten Bild Präsentation Einblick in die vielfältige Arbeit der Feuerwehr. Selbst Bürgermeister Willi Leonhardt ließ es sich nicht nehmen, nach der Einführung, die Kinder, Jugendlichen, deren Betreuer sowie Verantwortliche und den Pressesprecher des evang. Landesverbandes im Feuerwehrhaus Bretten zu begrüßen. Begleitet vom TV Sender Kraichgau begann dann das speziell von den Brettener Feuerwehrleuten und deren Leiter der Jugendfeuerwehr ein ausgearbeitete „Action Programm für die Kinder“

Zunächst wurden die Kinder samt deren Betreuer, um sicher zu stellen, dass wirklich jede (r ) alles selbst anfassen, probieren, machen und erleben darf in vier Gruppen eingeteilt Während jeweils eine Gruppe mit zwei Oldtimern des Feuerwehrfördervereins, für alle zum ersten mal in einem echten Feuerwehrauto mitfahrend, von Bretten über Großvillars – Knittlingen und wieder zurück dabei sein durften, wurde die jeweils andere Gruppe unter fachkundiger Führung durch das Feuerwehrhaus, unter gut verständlicher Erklärung der erfahrenen Feuerwehrleute, durch das Feuerwehrhaus, samt der Funkzentrale geführt und durften in und auf die Fahrzeuge klettern.

Mit einer echten Rettungsschere, und diese zusammen mit einem Feuerwehrmann selbst Hand anlegend, hat in der Zwischenzeit jeder der nächsten Gruppe ein Auto aufschneiden dürfen. Alles wie bei einer echten Rettung von Menschenleben nach einem Verkehrsunfall. Die wiederum nächste Gruppe durfte einfach gesagt, einmal Feuerwehrmann sein und mit einem echten Feuerwehrschlauch unter Druck Spritzen …äh…löschen. Da gab es bei den Kindern so richtig Spaß… neben der Erfahrung, dass man das gar nicht alleine halten kann, nahmen sie bei sommerlichen Temperaturen gerne in Kauf mal so richtig naß zu werden….und rannten in gebührenden Abstand immer wieder vor den Schlauch. Freude pur!

Arbeiten mit einem echten Löschfahrzeug, welches genauso wie die Drehleiter, die extra bereitgestellt wurde, das erfüllte so manchen Kindertraum.

Die Jugendlichen sahen, staunten, durften überall selbst Hand anlegen und probieren und lernten u.a. in welcher Geschwindigkeit sich Feuerwehrleute für einem Einsatz mit der entsprechenden Schutzkleidung anziehen müssen und erlebten auch selbst wie schwer so manche Gerätschaft und auch die notwendige Schutzkleidung ist..   Dem nicht genug. Die Feuerwehrleute zeigten am Ende eine aktive Brandlöschvorführung und demonstrierten an Hand einer durchgeführten „Fettexplosion“  auf dem Feuerwehrgelände, die Gefahr für Menschen und Gebäude, wenn brennendes Fett oder Öl mit Wasser in Berührung kommt. Eine gefährliche Explosion, die entstehen kann wenn falsch gelöscht wird. Die auch körperlich gespürte Reaktion der Explosion: Hitze, Druckwelle, die entstandene Dampf-/Rauchwolke löste “lautes Staunen“ der jungen Zuschauer aus.

Zum Abschluß lud der Feuerwehrförderverein dann zu einer anschließenden „Nachbesprechung“ im großen Saal des Feuerwehrhaus alle Kinder sowie alle Beteiligten im großen Saal des Feuerwehrhauses zu Getränken und Brezeln ein, die von Maike Noe, einer echten aktiven Feuerwehrfrau vorbereitet und dargeboten wurden. Die Kinder waren mehr als fasziniert, legten zunehmend die anfängliche „Scheu“ gegenüber den Feuerwehrleuten ab und fragten diesen „Löcher in den Bauch“. …klar,  ich werde auch mal ein Feuerwehrmann, das war oft zu hören bevor diese nach dem obligatorischen Gruppenfoto den Heimweg antraten.

Anton Pleyer bedankte sich am Ende, bei allen Beteiligten die bei der Durchführung anwesend und aktiv waren, ihre Freizeit opferten bzw. dafür Urlaub nahmen oder sich einfach entsprechend Zeit für diese Kinder nahmen, sowie auch bei denen die in der perfekten Vorbereitung für diesen Tag beteiligt waren. (ap)

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