Eppinger Regisseur, Viele Szenen im Kraichgau – Kinostart des Films „Verlorene“

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„Verlorene“ – eine Geschichte von Schuld und der Sehnsucht nach Liebe

Kinostart der auch an Drehorten in Tiefenbach entstandenen Filmproduktion

Der offizielle Trailer von „Verlorene“ auf Youtube

In vielen deutschen Kinos, unter anderem in der Schauburg in Karlsruhe sowie im Kinostar Arthaus Kino in Heilbronn, ist in der vorigen Woche der mit dem Prädikat besonders wertvoll´ ausgezeichnete Film „Verlorene“ angelaufen, für den längere Sequenzen an verschiedenen Drehorten im Östringer Stadtteil Tiefenbach entstanden. Im Mittelpunkt des von Regisseur Felix Hassenfratz inszenierten Dramas, das sich mutig einem schwierigen und hochbrisanten Thema stellt, steht Maria, eine zurückhaltende junge Frau, die nach dem frühen Tod der Mutter alleine mit ihrem Vater und ihrer rebellischen jüngeren Schwester in der süddeutschen Provinz lebt. Ein dunkles Geheimnis lastet auf der Familie und bricht sich unweigerlich Bahn, als Maria Zuneigung zu dem Zimmergesellen Valentin entwickelt, der seit kurzem auf dem Hof wohnt und dem Vater zur Hand geht. Getragen wird die Filmproduktion vom eindrucksvollen Spiel der beiden Hauptdarstellerinnen Maria Dragus und Anna Bachmann, in weiteren Rollen überzeugen unter anderem Enno Trebs und Clemens Schick. Der 91 Minuten lange Streifen, der von der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg, der Deutschen Filmförderungsanstalt, dem Kuratorium Junger Deutscher Film und der Film- und Medienstiftung Nordrhein-Westfalen gefördert wurde, hatte seine Premiere bei der Berlinale 2018, wo er in der KategoriePerspektive Deutsches Kino´ uraufgeführt wurde. Zwischenzeitlich gab es für das Werk bereits auch Preise bei den Biberacher Filmfestspielen sowie beim Fernsehfestival Baden-Baden.

In Tiefenbach wurde für den Film im März und April 2017 unter anderem im Umfeld des Rathauses, vor und in der Pfarrkirche sowie auf dem Friedhof gedreht. In der Weinbaugemeinde im oberen Katzbachtal wurde zudem die Kulisse eines Feuerwehrfests in Szene gesetzt, auf dem sich Maria und Valentin näher kommen.

Redaktion: Wolfgang Braunecker

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