Eppinger Hecker-Areal wird wiederbelebt

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Noch ein Supermarkt für Eppingen? (Symbolbild)

Lange Zeit schlummerte das Hecker-Areal in Eppingen in seinem Dornröschenschlaf. Eigentlich traurig, wenn man bedenkt um welches Filetgrundstück es sich hierbei handelt. Zwischen Tulla- und Elsenzstraße gelegen, ist es nicht nur zentrumsnah sondern auch an wichtigen Verkehrswegen gut aufgestellt. Bisher befindet sich das Areal im Besitz des Eppinger Unternehmens Wild, nun soll es verkauft werden. Sobald der Notarvertrag angenommen ist, gehört das weitreichende Gelände fortan zur Bayreuther Krause-Gruppe aus Bruchsal. Diese will auf die Beine stellen, was in den letzten Jahren nicht möglich war – eine Neuerschließung und Wiederbelebung des Hecker-Areals. Wild hatte zuvor bereits lange versucht ein eigens Vermarktungskonzept zu realisieren, scheiterte aber immer wieder am nötigen Schulterschluss mit der Stadt. Die Pläne der Verwaltung sahen nämlich lange Zeit eine vorrangige Erschließung des Süßmosterei-Areals an den Wilhelmstraße vor, ein Konzept das leider bisher noch keine Knospen getrieben hat. Das erklärte Ziel der Stadt ist die Belebung der Eppinger City – dazu gehört auch die erfolgreich abgeschlossene Neugestaltung der Brettener- und der Bahnhofsstraße, sowie der Altstadt und des Marktplatzes.

Noch ein Supermarkt für Eppingen?

Offenbart scheint nun ein Umdenken hinsichtlich des Hecker-Areals stattgefunden zu haben, wie uns Firmenchef Wild am Telefon bestätigt. Die Stadt steht zu den Plänen des neuen Eigners in spe, das versichert uns auch der Projektentwickler. Diese Pläne sehen einen weiteren großen Lebensmittelmarkt vor. Das kann etwa ein Rewe-Markt als Ergänzung zum nahen E-Center sein, oder – falls Edeka zu den Projektpartnern stößt – ein großer Edeka-Markt anstatt des in die Jahre gekommenen E-Centers. Wenn dann noch Platz sein sollte, sind auch weiter kleine Läden denkbar, bestätigt der Entwickler gegenüber unserer Redaktion. Auch eine Gastronomie-Lösung, deren potentielle Spannweite von einem kleinen Café bis hin zu einem Fast-Food-Tempel reicht, ist möglich. Doch eines nach dem anderen! Nun beraten sich Investoren und Stadt erst einmal über das weitere Vorgehen – doch es sieht ganz so aus, als wären die Tage des Stillstands auf dem Hecker-Areal gezählt.

 

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