Eppingen unterstützt Uganda-Projekt der Evangelischen Kirche

Spende für Rutenga – Stadt stockt Erlös aus Benefizlauf um 1.500 Euro auf

benefizlaufDamit kann die runde Summe von 20.000 Euro für den Bau eines Speisesaal nach Uganda geschickt werden. „Ein Herz für Rutenga – ich freue mich sehr, dass unsere Bürgerinnen und Bürger sich so aktiv für den Bau eines Speisesaal in Rutenga einsetzen. Obwohl reich an Bodenschätzen, muss die Bevölkerung auf dem afrikanischen Kontinent oftmals bittere Not und Armut erleiden. Eine gute Schulbildung ist eine nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe und deshalb ist das Schulprojekt der Evangelischen Kirche so wertvoll“, sagte Oberbürgermeister Holaschke zur ansehnlichen Spende der Stadt.

Auch Mitglieder des Gemeinderats ließen es sich nicht nehmen, sich für die gute Sache einzusetzen. Gesponsert von ihren Ehegatten schleppten die Stadträte Klaus Scherer (CDU), Hartmut Kächele, Reinhard Ihle und Günther Weigel (SPD), Jörg Haueisen und Friedhelm Ebert (FBW) und Peter Wieser (B90/Die Grünen) als fraktionsübergreifende Mannschaft ihre Sandpakete über die 375-Meter-Strecke. Stellvertretend für ihre „fußkranken“ Ehegatten haben Kerstin Mohl-Holaschke und Werner Lang die Laufschuhe angezogen, um mit dem Gemeinderatsteam die Runden zu drehen.

Mit dem Bau und der Unterhaltung einer Schule engagiert sich die Evangelische Kirchengemeinde in Eppingen seit zehn Jahren im ugandischen Dorf Rutenga. Nun soll ein Speisesaal für rund 200 Kinder gebaut werden. Dafür hat die Kirchengemeinde am vergangenen Samstag einen Benefizlauf organisiert. Die Schirmherrschaft dafür haben Oberbürgermeister Klaus Holaschke und die vier Leiter der Eppinger Schulen in der Kernstadt übernommen. Schon nach der Eröffnungsrunde konnte sie 750 Euro dank ihres Sponsors, der Eppinger Firma Michael Kunststofftechnik, in den Spendentopf werfen lassen. Dabei ließ es sich die Leiterin der Grundschule im Rot, Esther Kirsch, nicht nehmen, eine Stunde lang für den guten Zweck zu laufen.

Auch das Familienheim Eppingen war am Start, dabei engagiert sich die Eppinger Wohnbaugenossenschaft nicht nur am diesem Samstag, sondern regelmäßig für das Schulprojekt in Uganda. Um Geschäftsführer und Stadtrat Anton Varga stellte das Familienheim Eppingen am vergangenen Samstag die größte Mannschaft. (pm)

 

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