Eppingen: Leben und Überleben im Ersten Weltkrieg

100 Jahre nach dem Beginn des Ersten Weltkriegs ist die „Urkatastrophe“ des 20. Jahrhunderts in aller Munde. Die Kulturinstitutionen der Stadt Eppingen widmen dem Gedenken an den Ersten Weltkrieg eine Reihe von Veranstaltungen, die den Krieg und seine Auswirkungen beleuchten – mit besonderem Augenmerk auf Eppingen und die Menschen der Stadt.

Die Eröffnungsveranstaltung am 26. Oktober, um 19 Uhr (Schwanensaal) steht unter dem Motto GEMEINSAM – UNTERWEGS, Leben und Überleben in der Katastrophe des Ersten Weltkriegs. Ralf Baumgärtner hat nach Spuren Eppinger Bürger gesucht und auch gefunden. Gemeinsam mit seinen musikalischen Mitstreiterinnen Sibylle Dotzauer (Klavier) und Susanne Storz (Gesang), sowie den Sprechern Dirk Hoffmann, Bojan Muzek und Thomas Zotz (Eppinger Figurentheater) lässt der Eppinger Percussionist die Zeit zwischen 1914 und 1918 in Liedern, Gedichten und Tagebucheinträgen aufscheinen.
„Mit Hurra in die Katastrophe“ heißt die Ausstellung im Stadt- und Fachwerkmuseum „Alte Universität“ in Kooperation mit dem Stadtarchiv, die am 9. November, 11.15 Uhr eröffnet wird. Die Männer waren an der Front und erlebten die Schrecken des Krieges hautnah. In der Lazarettstadt Eppingen sah und spürte man die Auswirkungen des Kriegs in jeder Familie. Feldpostkarten, Tagebuchnotizen und Fotos berichten aus den Schützengräben in Ost und West, an der Heimatfront kämpfte man mit Verlust und Elend.
„Im Westen nichts Neues“ – der autobiographische Roman von Erich Maria Remarque steht am 13. November, 20.15 Uhr (VHS, Wilhelmstr. 9/1) im Mittelpunkt des Literatur-Cafés, einer Veranstaltung der Stadtbücherei und der VHS Eppingen.
In der Reihe „Uni am Dunnerschdich“ spricht Stadtarchivarin Petra Binder am 20. November, 19.30 Uhr (Stadt- und Fachwerkmuseum „Alte Universität“) über die Auswirkungen des Krieges auf Eppingen und seine Bevölkerung anhand von Zeitzeugenberichten und Quellen aus dem Archiv.
„Fastnacht der Hölle“ heißt die Sonderausstellung im Haus der Geschichte in Stuttgart, die den Krieg mit allen Sinnen erlebbar macht. Die Studienfahrt der VHS am 29. November kombiniert sie mit der Ausstellung „Alltag zwischen Front und Heimat“ im Garnisonsmuseum Ludwigsburg.

Ein Flyer informiert über alle Veranstaltungen vom Kochkurs nach Rezepten aus der Kriegszeit als Butter, Eier und Mehl rationiert waren bis hin zur Studienfahrt der VHS Eppingen nach Verdun im Mai 2015.

Mitteilung und Fotos: Stadt Eppingen

 

 

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