Einweihung der „Himmelsleiter“ im Stadtwald Eppingen

Foto: (von rechts) Klaus Zürner, Vorsitzender DAV Eppingen, OB Klaus Holaschke, Geschäftsbereichsleiterin Diana Kunz, Revierförster Michael Meny und Stadtrat Jörg Haueisen bei der Einweihung der „Himmelsleiter“ im Eppinger Stadtwald
Foto: (von rechts) Klaus Zürner, Vorsitzender DAV Eppingen, OB Klaus Holaschke, Geschäftsbereichsleiterin Diana Kunz, Revierförster Michael Meny und Stadtrat Jörg Haueisen bei der Einweihung der „Himmelsleiter“ im Eppinger Stadtwald

Vorbildliche ehrenamtliche Aktion des DAV Sektion Eppingen

Mit einem Helferfest wurde die „Himmelsleiter“ im Eppinger Stadtwald am Samstag, 30. April offiziell eingeweiht. Rund 30 Mitglieder der Sektion Eppingen des Deutschen Alpenvereins unter der Projektleitung von Klaus Zürner haben in einer vorbildhaften ehrenamtlichen Aktion den Aufstieg erneuert. Oberbürgermeister Klaus Holaschke und Bürgermeister Peter Thalmann dankten allen Helfern auf der Baustelle und im Hintergrund für die Schwerstarbeit in den vergangenen Monaten und lobten die problemlose Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und Verein. „In über 500 Arbeitsstunden und 33 Arbeitssätzen sind die 202 Stufen der ´Himmelsleiter´ nun umfassend instand gesetzt“, freute sich das Stadtoberhaupt. Die Grundsanierung mit Eichenbrettern und Edelstahlankern verspreche einen lang andauernden Erhalt des historischen Weges. 408 U-Stahlpfosten, 816 Schrauben, ca. 12 Tonnen Splitt wurden verbaut. Über 200 Stufen waren in dem Teilstück des historischen Wanderweges im Naturpark Stromberg-Heuchelberg mit Eichenbrettern und Holzankern gebaut. Zunächst galt es, die morschen Stufen abzubauen und nach und nach die rund 200 Eichentreppen neu anzulegen. „Schon für Spaziergänger ist die Himmelsleiter anstrengend, umso beeindruckender ist diese Arbeitsleistung zu sehen“, betonte Holaschke. Die Wanderstrecke, die jährlich von zahlreichen Besuchern begangen wird, sei jetzt um eine beeindruckende Sehenswürdigkeit reicher. Das Ergebnis der ehrenamtlichen Aktion komme allen Bürgern im Naherholungsgebiet Stadtwald zugute und leiste einen wichtigen Beitrag für den Tourismus. OB Holaschke dankte dem Leiter des Projektes, Klaus Zürner und den ehrenamtlichen Helfern des DAV sowie den beteiligten Firmen. Knapp 5.000 Euro hat die Erneuerung gekostet.

Nur durch die Kooperation mit Sponsoren und Firmen sowie der ehrenamtlichen Aktion des DAV Eppingen konnte der Kostenrahmen gehalten werden. Der DAV hat seiner Kreativität freien Lauf gelassen und am Beginn der „Himmelsleiter“ ein Krabbennest aufgestellt. Rolf Maier arbeitete aus einem Holzstamm „Klausi“ heraus, wie der Eppinger Mischtkrab liebevoll genannt wird. Am Fuß der „Himmelsleiter“ ist der Schutzwall des Türken-Louis mit einem sogenannter Verhack und Palisaden ein Stück weit originalgetreu nachgebildet. Zur Abrundung soll noch eine Holzbrücke gebaut werden.

Die Graben- und Wallanlage am Nordostrand des Hornbuckels entstand Ende des 17. Jahrhunderts im Zuge der Erbauung der Eppinger Linien. In den aufgeworfenen Wall wurden Stufen eingegraben, die einen steilen Aufstieg auf die Höhe des Hardwaldes ermöglichen. Der Höhenunterschied beläuft sich auf stolze 87 Meter und ist damit der steilste Wegabschnitt der gesamten Eppinger Linien. Im Laufe der Jahre wurde die „Himmelsleiter“ immer wieder ausgebessert und erneuert. pep

 

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