Einsatzzahlen auf Rekordhoch – Feuerwehr Bruchsal zieht Bilanz

Viel Arbeit gab es für die Kernstadtwehr der Feuerwehr Bruchsal im vergangenen Jahr, doch man ist stolz darauf das Wappen der Stadt Bruchsal tragen zu dürfen und führt diese ehrenamtliche Tätigkeit mit Leidenschaft aus. So kann man die beeindruckenden Zahlen, Daten und Fakten der diesjährigen Abteilungsversammlung, die durch Abteilungskommandant Holger Kling und deren Schriftführerin Bettina Pfeiffer vorgestellt wurden, kurzum zusammenfassen. Denn mit einer Steigerung um 20 Prozent waren die Floriansjünger 2013 in einem Jahr so oft ausgerückt wie niemals zuvor. Darunter zählten nicht nur Gebäudebrände bei denen Menschenleben gerettet wurden, das Hochwasser im Juni wo über Stunden Schwerstarbeit geleistet wurde, sondern auch grausame Einsätze mit insgesamt 13 Getöteten wie beispielsweise ein schwerer Verkehrsunfall mit drei Lkw auf der Autobahn, bei dem fünf Menschen verbrannten. Erfreulicherweise, so Stadtbrandmeister Bernd Molitor in seiner Ansprache, konnten aber auch 52 Menschen gerettet werden.

Lkw-Verkehrsunfall auf der BAB 5 vom 03. Juni 2013 bei dem fünf Menschen verbrannten.
Lkw-Verkehrsunfall auf der BAB 5 vom 03. Juni 2013 bei dem fünf Menschen verbrannten.

Diese Leistung kann nur mit einer Mannschaft abgerufen werden auf die Verlass ist. Und, dass er sich auf seine Mannschaft jederzeit verlassen kann, schilderte Kling eindrucksvoll in seiner Rede. Seine Truppe umfasst derzeit 164 Angehörige, welche sich in 120 aktive Kräfte, 20 Mitglieder der Jugendfeuerwehr und 24 Männer der Altersmannschaft aufteilt. Ebenso wichtig wie ein engagiertes Team ist auch die entsprechende Technik. Aus diesem Grund gab es auch 2013 wieder größere Beschaffungen. Darunter das neue Wechselladersystem mit den Abrollcontainern Atemschutz und Logistik. Um der neuen Technik Herr zu werden, Weiterbildungen aktuell zu halten und um sich für den Einsatz fit zu machen, wurden zusätzlich zu den 615 Einsätzen auch noch 43 Übungsdienste durchgeführt. Für Molitor ist das ein wesentlicher Aspekt in der Weiterentwicklung der Feuerwehr. Denn die neu beschaffte Technik, die immer umfangreicher wird, muss auch bedient werden können.

Auch Jugendfeuerwehrwartin Caroline Kackschies berichtete von einer hervorragenden Jugendarbeit. Zahlreiche Aktionen motivierten die Jugendlichen so, dass wie in den Jahren zuvor auch 2013 wieder eine Jugendliche in die aktive Wehr übernommen werden konnte. Die Abteilung Brandschutzerziehung war in 20 Kindergärten, 11 Schulen und zahlreichen Firmen unterwegs, um das richtige Verhalten im Brandfall sowie die Vorbeugung von Bränden zu schulen. Feuerwehrdezernent und Bürgermeister Ulli Hockenberger durfte wie auch die Jahre zuvor Stellung zum Thema „Neues Feuerwehrhaus“ beziehen. Allzu viel war ihm nicht zu entlocken, jedoch rechnet er in diesem Jahr mit einer Grundsatzentscheidung des Gemeinderats, da mit der städtebaulichen Entwicklung in der Bahnstadt geeignete Flächen, die dem Bedarf der Feuerwehr entsprächen, verfügbar seien. „Die Zeit ist reif für eine Entscheidung, da die Anforderungen im momentanen Feuerwehrhaus nicht mehr durchführbar sind“, so Hockenberger.

 

Bericht und Foto: Manuel Haubrich

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