Eine der größten freiwilligen Feuerwehren auf dem Prüfstand

Bedarfsplan der Feuerwehr Ubstadt-WeiherMit 173 Aktiven eine der größten freiwilligen Feuerwehren im Landkreis – Neuer Bedarfsplan gibt Aufschluss über Gefahrenlagen, Leistungsfähigkeit und Ausstattung der Feuerwehr Ubstadt-Weiher

Wie viel Feuerwehr braucht Ubstadt-Weiher, wie Leistungsfähig sind die vier Abteilungen und welche strukturellen Maßnahmen sind in den nächsten Jahren notwendig, um den hohen Anforderungen auch in der Zukunft gerecht zu werden: Um diese Fragen zu beantworten, hat die Feuerwehrführung von Ubstadt-Weiher, zusammen mit dem Kreisbrandmeister und der Gemeindeverwaltung, aufbauend auf der ursprünglichen Feuerwehrkonzeption aus dem Jahr 1999, einen neuen Bedarfsplan für die nächsten sechs Jahre ausgearbeitet. Der Gemeinderat von Ubstadt-Weiher billigte jetzt das 24-seitige Werk, in dem neben gemeindespezifischen Daten und Gefahrenbewertungen insbesondere detaillierte Angaben über die Struktur der Gemeindefeuerwehr abgedruckt sind.

So stehen aktuell 173 Mitglieder für den Einsatz bereit. Im Alarmfall liegt die Antrittsstärke fünf Minuten nach Alarmierung bei durchschnittlich 24 Einsatzkräften, weiteren 17- und nochmals 34 Mitgliedern nach jeweils weiteren fünf bzw. zehn Minuten. Den Einsatzkräften stehen in den vier Feuerwehrhäusern insgesamt acht Löschfahrzeuge, vier Mannschaftstransportfahrzeuge, ein Einsatzleitwagen und ein Kommandowagen zur Verfügung. Darüber hinaus werden sieben Fahrzeuganhänger mit diverser feuerwehrtechnischer Beladung vorgehalten. Die Leistungsfähigkeit ist laut Kommandant Mario Duti sowohl im Bezug auf das Personal und die Ausrückestärke, als auch im Blick auf die technische Ausstattung als überdurchschnittlich zu bewerten. Wünsche gibt es trotzdem: Im nächsten Jahr soll das Fahrzeug des Kommandanten ersetzt werden, im Folgejahr zwei Mannschaftstransportwagen und das Erstabmarschfahrzeug der Abteilung Stettfeld und noch in diesem Jahr wird die persönliche Schutzausrüstung durch den Kauf neuer Einsatzjacken verbessert.  Bürgermeister Tony Löffler zeigte sich in der Gemeinderatssitzung überaus dankbar für die Arbeit der ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen.

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