Ein Ort für hungrige Krabben

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Neue Wirtsleute, neues Glück – Die Ruiter Krabbenschänke ist zurück

So mancher Ortsfremder mag sich schon gefragt haben, was bitteschön die Ruiter mit Krabben am Hut haben, liegt der Brettener Stadtteil doch fernab jeder Küste? Einheimische winken dann schnell lachend ab und klären das Missverständnis auf. Wer in unseren Breitengraden von einer “Krabb” spricht, der meint nicht das Schalentier, sondern vielmehr den gefiederten Raben. Das ist nicht nur in Ruit der Fall, sondern zum Beispiel auch in Eppingen mit dem dortigen “Mischtkrabb”. Insofern sind sich die neuen Wirtsleute in der Traditionsgaststätte – der Ruiter Krabbenschänke auch treu geblieben, denn bisher haben Marite und und Thomas in der Eppinger Altstadt den 300 Jahre alten “Eichbaum” betrieben.

Seit einem Monat sind die beiden die neuen Pächter in der Vereinsgaststätte der Ruiter Kleintierzüchter und planen bereits ihren Umzug ins Dorf, voraussichtlich bereits Anfang August. In Ruit wurden sie von Anfang an mit offenen Armen empfangen, vom ersten Tag an haben die Menschen sie ins Herz geschlossen, erzählt Marite. Seit dem Wechsel des langjährigen, bisherigen Wirts Martin in den Brettener Simmelturm, klaffte auch ein echtes Loch in Ruit – ein Loch das nun nach Monaten des Stillstandes wieder geschlossen werden konnte.

Auch der Ruiter Ortsvorsteher Aaron Treut, der mit dem Ortschaftsrat hier bereits zufriedener Gast war, freut sich, dass es in Ruit wieder eine Gastronomie gibt. „Vor allem nach der langen Corona Pause und nachdem schon länger ein neuer Pächter gesucht wurde, haben wir jetzt einen unserer „Dorftreffpunkte“ zurück“, so Treut und stellt Verheißungsvolles in Aussicht: „Wir werden versuchen die Umgebung der Krabbenschänke in der nächsten Zeit als Familientreffpunkt mit weiteren Freizeitmöglichkeiten attraktiver zu machen, dies wird dann gegenseitige positive Effekte haben.“

Statt kroatischer Küche gibt es nun bodenständige Hausmannskost in der Krabbenschänke, mit ein paar Anleihen aus Marites Heimat Lettland. Auf der Karte finden sich viele Klassiker wie Schnitzel in mehreren Variationen, von Zeit zu Zeit ein frisches Schaschlik aber auch eine üppig gefüllte Salatschüssel, die auf den Namen Krabbenschänken-Teller hört und statt frischen Raben mit Meeresfrüchte auf den Tisch kommt.

Wie immer haben wir selbst das Angebot getestet und können mit gutem Gewissen den Daumen nach oben recken. Die Portionen sind mehr als reichlich, schmecken aromatisch, frisch und überzeugen auch preislich für das Gebotene auf der ganzen Linie. Marite, die in ihrer lettischen Heimat ein Blumengeschäft betrieb, hat sich das Kochen komplett selbst beigebracht und dabei offensichtlich ein echtes Talent entwickelt. Wir kommen in jedem Fall gerne wieder. Alleine schon wegen der wunderbaren Lage der Krabbenschänke und ihre Eignung für unkomplizierte Familienbesuche. Das kleine Vereinsheim liegt direkt an der fröhlich sprudelnden Salzach, eine kleine Brücke führt zur Gaststätte hinüber. Diese bietet neben einem von Marite und Thomas geschmackvoll gestalteten Innenraum auch einen schattigen Biergarten und – Familien werden es lieben – einen Spielplatz für die Kinder. Während Mama und Papa hier ihr kaltes Getränk genießen, können die Kinder unbeaufsichtigt und gefahrlos nebenan die Wartezeit auf das Essen überbrücken. Kinder sind hier übrigens genauso willkommen wie Biker, für die ein großer Parkplatz zur Verfügung steht.

Ein Besuch in Ruit lässt sich übrigens mit einer tollen und abwechslungsreichen Wanderung verbinden. Rund um das Dorf gibt es viele, schöne ausgeschilderte Wanderwege. Auch wir haben vergangenes Jahr eine Route für unsere Leser ausgearbeitet, diese können Sie hier einsehen und nach Lust und Laune nachwandern.

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