Die schönste Geschwister-Romanze aller Zeiten ist zurück

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Leia und Luke melden sich in „Star Wars – Der Aufstieg Skywalkers“ zurück

Für einen Star Trek Fan der ersten Stunde, ist es nicht ganz leicht über einen Star Wars-Film zu schreiben, man muss sich doch schon sehr am Riemen reißen um hier nicht parteiisch zu wirken. Doch auch wenn ich mich für jene Zukunftsvision entschieden habe, in der die Zivilkleidung scheinbar aus 70er Jahre – DDR Vorhängen gemacht wurde und jedes hochkomplexe, ethische Problem sich innerhalb von 45 Minuten lösen lässt, interessiere ich mich selbstredend dennoch dafür was auf der anderen Seite des Universums so abgeht.

Das Star Wars Universum zu verstehen, war schon von Anfang an nicht sonderlich leicht. Alleine die Tatsache, dass die ersten drei erschienenen Filme aus den 70er und 80er Jahren sich chronologisch in der Mitte und ganz hinten im Handlungsstrang einreihen, kann für ordentlich Verwirrung sorgen. Insgesamt 14 Filme sind bereits unter dem Star Wars Label erschienen, davon dürfen echte Fans die Episoden 1, 2 und 3 getrost ignorieren und auch die beiden Ewok-Filme aus den 80ern tragen nicht wirklich zum wesentlichen Geschehen bei.

Episode IX soll zeitlich nicht ganz unmittelbar hinter “Die letzten Jedi” eingeordnet werden können, aber so im Groben haut die Platzierung auf dieser Position des Zeitstrahls offenbar hin. Das hat Regisseur J.J. Abrams bereits verlauten lassen, selbiger Mann der sich für die meisterhafte Serie Lost verantwortlich zeigt und – je nach Auffassung – jüngst das Star Trek Universum gerettet oder in die Scheiße geritten hat. Genaueres werden wir wohl erst erfahren, wenn wir den gelben Fließtext zu Beginn des Filmes durchs Universum schweben sehen, der eingangs jedes großen Star Wars Streifen stets erklärt, wo gerade der Barthel den Most holt.

„Der Aufstieg Skywalkers“ ist als Titel übrigens gar nicht so offensichtlich, wie man das meinen möchte. Mit besagtem Skywalker muss nicht zwangsläufig der gute alte Luke gemeint sein, da gibt es schließlich auch noch seine Schwester Leia und diverse andere, potentiell verschollene Familienmitglieder. Luke-Mime Mark Hamill Lässt via Twitter jedenfalls niemanden in die Karten schauen.

Wo wir gerade bei Mark sind… Das alte Dreamteam, bestehend aus ihm und seiner Filmpartnerin aus den ersten, frühen Star Wars Streifen, wird sich auch in dieser Episode wieder über den Weg laufen. Eigentlich ist die Sternenprinzessin, bzw. ihre Darstellerin Carrie Fisher bereits kurz vor dem Jahreswechsel 2016/2017 verstorben, doch bei den Dreharbeiten zu “Die letzten Jedi” war derart viel Material übrig, dass dieses nun geschickt in den neuen Streifen mit eingebaut werden konnte. Fans der guten alten und überaus knisternden Geschwisterliebe, davon soll es ja hier auf dem Land durchaus ein paar geben, kommen also vermutlich voll auf ihre Kosten.

Um was geht es denn jetzt genau in “Star Wars 9 – Der Aufstieg Skywalkers”? Sorry Freunde, hier muss ich euch enttäuschen. Nichts ist schlimmer als ein halbgarer Spoiler vor einem echten Blockbuster. Als einen solchen würde ich den neuen Star Wars Streifen nach Durchsicht der bisherigen Trailer durchaus einstufen. Ganz sicher ist – dieser Film muss zwingend in einem richtig großen und fetten Kino genossen werden, Bild und Ton entfalten auf einem klassischen Fernseher später nicht mehr die gleiche Wirkung, wie sie es in einem voll ausgestatteten Kinosaal vermögen.

[WERBUNG] An dieser Stelle lasse ich daher für maximale Transparenz den Stempel mit dem fetten Aufdruck “Werbung” niedergehen und empfehle den Genuss von “Star Wars 9” im gigantischen IMAX3D – Kinosaal unserer Freunde vom Technik Museum Sinsheim. Hier erwartet Euch am 21. Dezember auch ein großer Star Wars Aktionstag.

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