Deutscher Sportfahrer Kreis hat sein Domizil in Forst

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Bürgermeister Reinhold Gsell bei der Besichtigung des Vereinsdomizils zusammen mit dem DSK Präsidenten Dr. Karl-Friedrich Ziegahn

Der Deutsche Sportfahrer Kreis (DSK) ist vielen kaum bekannt, in Motorsportkreisen allerdings „Der Verein“. Mit über 13.000 Mitgliedern ist der DSK Europaweit die größte Vereinigung von aktiven Fahrern und Motorsportfans – mit langer Tradition. Gegründet wurde der DSK 1948 von dem bekannten Rennfahrer Wolfgang Graf Berghe von Trips. 2008 feierte der Verein sein 50jähriges Bestehen. Damals wie heute setzt sich der DSK für die gleichen Ziele ein: er fördert den Breitensport, ist kritischer Beobachter der Sporthoheit, leistet seit vielen Jahren konsequente Umweltarbeit und setzt sich insbesondere für die Sicherheit ein. Seit einiger Zeit ist der DSK im Forster Gewerbegebiet in der Karl-Wirth-Straße 16 ansässig. Die Gemeinde pflegt schon seit Jahren enge Kontakte zum Vereinspräsidenten Dr. Karl-Friedrich Ziegahn und war bei der Ansiedlung in Forst maßgeblich mit beteiligt. So lag es nahe, dass auch Ortsoberhaupt Reinhold Gsell dem neuen Vereinsdomizil einen Besuch abstattete. Sichtlich beeindruckt war Bürgermeister Reinhold Gsell bei der Führung durch den Vereinspräsidenten Dr. Ziegahn durch die Vereinsräumlichkeiten. Neben einer großräumigen Bürofläche mit Besprechungs– und Sozialräumen verfügt der DSK über eine gut ausgestattete Werkstatt, optimale Lagermöglichkeiten und eine große Garage für die Wohnmobile.

Bekannte Rennfahrer wie z.B. Michael Schumacher oder Sebastian Vettel sind Mitglieder dieses renommierten Vereins. Das Sprachrohr der über 13.000 Mitglieder im DSK ist das Präsidium. Das Team rund um Präsident Dr. Karl Friedrich- Ziegahn hat zusammen einen Erfahrungsschatz mit mehr als 250 Jahren Motorsport – ob als Fahrer bei Rennstrecken oder Bergrennen, im Rallyesport oder als Funktionär hinter den Kulissen – die Präsidiumsmitglieder kennen sich in der Szene bestens aus.

Heute sind Rettungswagen bei Rennsportveranstaltungen in der Formel 1 selbstverständlich. Was heute „normal“ ist, war in früheren Jahren nicht üblich: der DSK hat sich für Krankenwagen an den Rennstrecken eingesetzt und hierdurch die Sicherheit im Motorsport nachhaltig positiv beeinflusst. Erst seit 1970 sind Krankenwagen am Streckenrand Standard. In den Anfängen nannte man einen Rettungswagen übrigens „Clinomobil“. Dr. Ziegahn: „der Kaufpreis für das erste Rettungsfahrzeug belief sich auf 50.000 Mark und wurde seinerzeit von Spenden der Mitglieder und der Industrie finanziert“.

Der DSK ist im kompletten Europäischen Raum in sämtlichen Rennen auch mit seinen eigenen Wohnmobilen – mit Büro und Werkstatt ausgestattet – vor Ort vertreten und steht seinen Mitgliedern mit Rat und Tat zur Seite.

Aktuell ist der DSK beim 24 Stunden-Rennen auf dem Nürburgring vom 19. bis 22. Juni 2014 für seine Mitglieder und Partner an der Müllenbachschleife vertreten. (hc)

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