Der neu gewählte Jugendgemeinderat Eppingen stellt sich vor

Der neu gewählte Jugendgemeinderat hat 21 Mitglieder, bisher war es die Normalzahl von 18. Dabei sind alle Stadtteile zumindest einmal, der Stadtteil Mühlbach sogar gleich zweimal ver-treten. Im Ju-gendgemeinderat sitzen zwölf Mädchen und neun Jungen. Dabei haben drei Jugendräte bereits zumindest eine Amtszeit hinter sich. Am Mittwoch, dem 21. Mai, um 19.00 Uhr, findet im Bürgersaal des Alten Rathauses die konstituierende Sitzung statt. Enttäuschend war die Wahl-beteiligung mit nur knapp 18 Prozent.

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Stimmenkönig ist dieses Mal Magdalena Muth aus Eppingen mit 332 Stimmen

Dem neu gewählten Jugendgemeinderat gehören an: aus Adelshofen: Alina Koch, aus Elsenz: Anja Pillmann, aus Eppingen: Magdalena Muth, Katharina Hammermeister, Sarah Hofterheide, Johann Maier, Jana Lang, Thomas-Christian Oder, Silas Hecker, Christina Nuss, Maximilian Wjst, Christos Skulistiras, Lena Giovane, Dilara Bozdemir, Jessica Werner, Xaver Compton, aus Kleingartach: Julian Geiger, aus Mühlbach: Lukas Lechner und Silas-Robin Schnabel, aus Richen: Laura Barth, aus Rohrbach: Corinna Häberle.

jugeVon Freitag, dem 28. März bis Donnerstag, 10. April fanden zum zehnten Mal Wahlen zum Jugendgemeinderat der Stadt Eppingen statt. Wahlberechtigt waren alle Jugendlichen, die am Wahltag das 14., aber noch nicht das 22. Lebensjahr vollendet hatten und seit mindestens drei Monaten in Eppingen wohnten.

Wählbar und wahlberechtigt waren dabei alle Jugendlichen gleich welcher Nationalität. Die öffentliche Bekanntmachung der Wahl erfolgte am 10. Januar im Eppinger Stadtanzeiger. Vom 11. Januar bis 28 Februar konnten Wahlvorschläge für die Wahl eingereicht werden. Der Wahlvorschlag musste schriftlich eingereicht werden und den Namen, Vornamen, das Geburtsdatum und die Anschrift des Bewerbers sowie dessen Einver-ständnis beinhalten. Jeder Wahlvorschlag bedurfte der Unterstützung von mindestens fünf Wahlberechtigten. Formblätter wurden im Eppinger Stadtanzeiger veröffentlicht und an die Eppinger Schulen sowie die Verwaltungsstellen verteilt. Darüber hinaus suchten die amtieren-den Jugendgemeinderäte das Gymnasium, die Realschule und die Hauptschule auf und machten in den jeweiligen Schulklassen Werbung für die Wahlen. Bis zum Ablauf der Einreichungsfrist lag die Zahl von 53 Wahlvorschlägen (2011: 51, 2008: 37, 2006: 38, 2004: 38, 2002: 41, 2000: 20, 1998: 24) vor. Bei einer Wahlparty im Jugendhaus konnten sich die Kandidaten am 28. März vorstellen. Am 24. März wurden an alle 1.897 Wahlberechtigten Wahlbenachrichtigungen, eine Liste aller Bewerber und Hinweise zum Wahlmodus versandt. Mit nur 7,59 Prozent Wahlbeteiligung fand die zweite online-Wahl vom 28. März bis 4. April eine geringe Resonanz. 2011 nutzte die doppelte Zahl die Wahlmöglichkeit im Internet. Die Wahllokale wurden außerdem von Dienstag bis Donnerstag, 8. bis 10. April im Jugendhaus Eppingen und am Donnerstag, 10. April an den weiterführenden Schulen im Gymnasium, der Realschule, der Hellbergschule sowie in der Kraichgauschule in Elsenz geöffnet.

Insgesamt gingen 339 Wähler an die Urnen. Dies entspricht einer Wahlbeteiligung von 17,87 %. Vor drei Jahren gingen 32,92 % zur Wahl.). 2008 waren es insgesamt 398 Wähler (23,01 %, 2006 404 Wähler (23,64 %), 2004 521 Wähler (31,14 %). 1994 bei der ersten Wahl lag die Wahlbeteiligung bei 38,25 % (286 Wähler). Als Wahlhelfer wurden ausnahmslos Auszubildende der Stadt Eppingen und amtierende sowie ehemalige Jugendgemeinderäte eingeteilt, die die 4.320 Stimmen auszählten.

 

Mitteilung und Bilder: Stadt Eppingen

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