Brettens „böse Buben“ lassen nach

verbrechenIn der vergangenen Gemeinderatssitzung informierte der Brettener Revierleiter Bernhard Brenner über die Kriminal- und Verkehrsunfallstatistik vor Ort.  In der Gesamtschau aller dokumentierter Delikte des vergangenen Jahres konnte Brenner eine fallende Tendenz berichten. 1.423 Straftaten wurden 2013 festgehalten, 4,2% weniger als im Vorjahr. Gleichzeitig gelang es den Beamten einen weiteren positiven Trend in der Aufklärungsquote zu setzen; mit knapp 64% lag diese ca. 3% über der des vorangegangen Jahres.

Einen minimalen Anstieg auf 37 (2012: 33) Wohnungseinbrüche nahm die Polizei zum Anlass, um an die Eigeninitiative eines jeden Bürgers zu appellieren. Oftmals können Einbrüche mit einfachen Mitteln oder gar mit erhöhter Aufmerksamkeit im Alltag vermieden werden. Hierbei verwies er auch auf das gesonderte Informations- und Beratungsangebot der Polizei, insb. mit dem „Präventions-LKW“ auf dem Marktplatz. Den zahlenmäßig ansteigenden Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz sagte Bernhard Brenner den Kampf an und versicherte gegenüber dem Gemeinderat, dass die Beamten Maßnahmen zur Eindämmung in diesem Bereich unternehmen werden. Gleichzeitig unterstrich er, dass Bretten mitnichten ein dezidiertes Drogenproblem besitze. Dafür fehle es – glücklicherweise – an einer organisierten Szene und in letzter Konsequenz an Drogentoten.

Als dritten Schwerpunkt der Intensivierung des Polizeieinsatzes in Bretten nannte der Revierleiter die Verbesserung der Sicherheit im Straßenverkehr. Ziel müsse es sein, insb. jüngere Verkehrsteilnehmer – z.B. Rad fahrende Kinder und Jugendliche – vor Gefahren im Straßenverkehr zu schützen. Erhöhte Präsenz und verstärkte Kontrollen gab Bernhard Brenner als Mittel hierzu aus.
Ferner stiegen die Fallzahlen in den Bereichen Straußenraub, Sexualdelikte, Vandalismus und einfachem Diebstahl, dafür konnte erfreulicherweise ein wesentlicher Rückgang von über 23% bei schwerem Diebstahl festgestellt werden. Auch der Anteil der betrügerischen Taten sank um knapp ein Fünftel. Die Anzahl der begangenen Körperverletzungen blieb dagegen konstant.
Oberbürgermeister Martin Wolff und die Mitglieder des Gemeinderates dankten der Polizei für die Einblicke in ihre Arbeit des vergangenen Jahres und lobten sie für ihren engagierte Einsatz. Mit über 13 Einsätzen pro Tag waren die Beamten im Jahr 2013 auf fast 4800 Einsätzen – zur Sicherheit und dem Wohle der Brettener Bürger.

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