Bald „blitzt“ es am Brettener Alexanderplatz

Ordnungsamtsleiterin Karin Franz und deren Mitarbeiter Achim Kleinhans sowie Bürgermeister Willi Leonhardt, (v.l.n.r.) vor Ort am Alexanderplatz - einem der größten Verkehrsknoten Brettens
Ordnungsamtsleiterin Karin Franz und deren Mitarbeiter Achim Kleinhans sowie Bürgermeister Willi Leonhardt, (v.l.n.r.) vor Ort am Alexanderplatz – einem der größten Verkehrsknoten Brettens

Errichtung der Messanlagen gegen Geschwindigkeits- und Rote-Ampel-Verstöße am Alexanderplatz
Vergangene Woche wurden die beiden neuen Messanlagen am Alexanderplatz errichtet, die künftig eine Verringerung der zahlreichen Geschwindigkeits- und Rotlichtverstöße an jener Stelle bewirken sollen. Die für den obligatorischen „Blitz“ verantwortlichen Messeinheiten sind aktuell noch nicht im Betrieb. Die Stadt Bretten informiert, sobald mit der Ahndung der Verstöße begonnen wird. „Ein zunehmendes Gefährdungspotential – insbesondere auch für Fußgänger- und Radfahrer“ sah man laut Bürgermeister Willi Leonhardt am Knotenpunkt Alexanderplatz. In Folge dessen schlug die Verwaltung die Errichtung der beiden Messanlagen vor. Der Gemeinderat teilte die Auffassung und stellte mit dem Haushalt 2014 die notwendigen Mittel zur automatisierten Überwachung der Verstöße zur Verfügung. Zuletzt registrierten sowohl das Ordnungsamt der Stadt Bretten als auch die mittels „Laserpistole“ messende Polizei eine ansteigende Anzahl an Geschwindigkeitsüberschreitungen und Missachtung der Lichtzeichen fest. Um evtl. schweren Unfällen aufgrund dieser Verstöße vorzubeugen, sah die Stadt sich in der Pflicht präventiv tätig zu werden, erläutert BM Leonhardt weiter. Die hohe Frequentierung der Verkehrsader ist insbesondere der Tatsache geschuldet, dass an jener Stelle die Routen der beiden Bundesstraßen B293 und B35 verlaufen. Das Verkehrskreuz Alexanderplatz passieren auf dieser Verbindung täglich mehr als 35.000 Fahrzeuge. Hinzu kommt in der Querung die wichtige Verbindung zwischen der Kernstadt und Diedelsheim. „Überwacht wird dabei jedoch nur die Ost-West-, bzw. West-Ost-Verbindung“ erklärt BM Leonhardt. Die Abbiegespuren sowie die Verkehrsachse Kernstadt-Diedelsheim sind hiervon nicht erfasst. Nach aktuellem Stand könnte die Inbetriebnahme bereits im Laufe des Oktobers geschehen, sobald die Eicharbeiten an den Geräten abgeschlossen sind. „Die Rechtssicherheit des neuen Verfahrens im Interesse der Bürger hat oberste Priorität“ versicherte Ordnungsamtsleiterin Karin Franz. Für die Maßnahme zugunsten der Verkehrssicherheit hat die Stadt Bretten 180.000 Euro investiert. (Stadt Bretten)

 

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