Als Stettfeld noch im Ölrausch war…

fsefIm Eisengrubenwald in Stettfeld wurde in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts Ölschiefer abgebaut. Außerdem wurde zeitweise aus Schächten Eisenoolith als Rohstoff für Eisengewinnung gefördert – so die Erklärung auf der Hinweistafel des Heimatvereins. Als Ölschiefer werden dunkelgraue bis schwarze, tonig und mergelige Sedimentgesteine bezeichnet, die bis zu 20 %, in einigen Vorkommen bis 30 % Kerogen, einer Vorstufe von Erdöl enthalten. Die Kerogene werden durch Erhitzen auf 340 bis 530 °C in rohölähnliche Substanzen (Schiefer- oder Schwelöl) und Gas umgewandelt. (Quelle: Wikipedia.de)

Die vollständigen Recherchen des Vereins sind auf einer Tafel nachzulesen, die kürzlich am Weg von Stettfeld zum Waldspielplatz „Eisengrubenwald“ aufgestellt wurde. Bürgermeister Tony Löffler dankte dem Verein für diese neue Informationstafel, die der Heimatverein herstellen ließ. Weitere Tafeln werden folgen und den historischen Hintergrund von Plätzen, Denkmälern und Gewann-Namen erklären.

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