23 Objekte im Landkreis Karlsruhe prämiert

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Auszeichnungsverfahren ‚Beispielhaftes Bauen‘ würdigt Bauvorhaben mit Vorbildcharakter

Kreis Karlsruhe. Bei einer funktionierenden Zusammenarbeit zwischen Bauherrn und Architekt entstehen Bauobjekte mit unterschiedlichen Facetten: von architektonisch anspruchsvoll über einzigartig, funktional, nachhaltig, qualitativ hochwertig bis hin zu zweckmäßig. Gut gestaltete Architektur in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken und damit Anregungen für eine positive Entwicklung der Baukultur zu geben, hat die Architektenkammer Baden-Württemberg unter der Schirmherrschaft von Landrat Dr. Christoph Schnaudigel das Auszeichnungsverfahren „Beispielhaftes Bauen im Landkreis Karlsruhe 2013 – 2019“ durchgeführt.

„Ich bin nun zum 2. Mal Schirmherr dieses Wettbewerbs und erneut begeistert von der Baukultur in unserem Landkreis. Das zeigt sich u.a. daran, dass von 63 zugelassenen Arbeiten 33 in die engere Wahl kamen und schließlich 23 als beispielhaft ausgezeichnet wurden. Diese Quote von fast 40% spricht für die hohe Qualität“, berichtete Landrat Dr. Christoph Schnaudigel am Donnerstag, 11. Juli, bei der Pressekonferenz, bei der die Gewinner bekanntgegeben wurden. „Gerade in einer Wachstumsregion, in der die Nachfrage nach Bauland sehr hoch ist, ist die Nachverdichtung unglaublich wichtig und dass in der Kategorie Bauen im Bestand 21 Objekte eingereicht wurden, ist ein deutliches Zeichen. Mich freut, dass auch die öffentliche Hand wieder mit gutem Beispiel vorangeht“, so Landrat Dr. Christoph Schnaudigel.

Als beispielgebend wurden folgende Projekte von Städten und Gemeinden im Kreis ausgezeichnet: das Kinderhaus im Forstgarten sowie der Dorfplatz in Kronau, das Feuerwehrhaus und die Mediathek in Oberderdingen, die Aussegnungskapelle in Pfinztal-Wöschbach, das Stutenseebad sowie das Rathaus mit Rathausvorplatz in Walzbachtal.

Eine siebenköpfige Jury aus vier Fachjuroren (zwei Architekten, eine Landschaftsarchitektin und eine Stadtplanerin) und drei architekturaffinen Sachjuroren (der frühere Bürgermeister von Sulzfeld Eberhard Roth, Fotograf Thomas Rebel und Künstler Dietmar Israel) diskutierte an zwei Tagen zum Teil kontrovers über die eingereichten Objekte, die auch vor Ort angeschaut wurden. Landrat Dr. Christoph Schnaudigel dankte den Jurymitgliedern, stellvertretend dem Juryvorsitzenden Patrick Lubs aus Heidelberg, für ihre Bereitschaft, den zeitlichen Aufwand und das Interesse.

Alle waren sich einig, dass Architektur maßgeblich Wohn- und Arbeitsqualität mitgestaltet und Lebensqualität schafft. Hervorzuheben ist, dass 80 % der ausgezeichneten Architekturbüros aus der Region sind.

Folgende weitere Arbeiten wurden ausgezeichnet:

  • Wohn- bzw. Wochenendhäuser in Bretten, Bruchsal, Rheinstetten und Waghäusel
  • Wohn-Gemeinschaft, Außenwohngruppe in Forst von der Lebenshilfe Bruchsal-Bretten
  • KIT Energy Lab 2.0 in Eggenstein-Leopoldshafen
  • Landesfeuerwehrschule Gebäude 2 in Bruchsal
  • Evangelisches Gemeindehaus in Linkenheim
  • Bürogebäude Firma Gigahertz in Forst
  • Besucherzentrum Terra Medica in Stutensee-Staffort der Firma Dr. Willmar Schwabe
  • Architekturbüro LaCroix _ green cubicle in Stutensee-Spöck
  • Anbau der evangelischen Kirche in Gondelsheim
  • Erweiterung Logistikzentrum der Firma Blanco in Bruchsal
  • Innenausbau des Weinguts Klumpp in Bruchsal

Mitteilung des Landkreises Karlsruhe

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