Weinmarkt 2017 – Bretten feiert die edle Rebe

Fünf Tage badischer Gemütlichkeit

Der Himmel hat es einmal mehr gut mit der großen Kreisstadt gemeint. Zum Brettener Weinmarkt 2017 lachte an allen Tagen die Sonne von einem wolkenlosen Himmel – keine Selbstverständlichkeit Ende September. Die Winzer freute es und die Gäste noch viel mehr. Zu Tausenden kamen sie in die Melanchtonstadt um gemeinsam guten Wein zu genießen und gemütlich beisammenzusitzen. Weingüter aus der ganzen Region präsentierten ihre flüssigen Schätze aus Fass und Keller. Leichte Weißweine, gehaltvolle Rote und spritzige Seccos waren die Verkaufsschlager auf der nunmehr 31. Ausgabe des Brettener Weinmarktes.

Eröffnet wurde das Kultfest bereits am Donnerstag-Abend durch die Klänge der Jagdhornbläser und der anschließenden Ansprache von Brettens Oberbürgermeister Martin Wolff. Unterstützung bekam er dabei nicht von einer, sondern gleich von acht Weinhoheiten, darunter auch die badische Weinkönigin Franziska Aatz aus Freiburg. Unter den Ehrengästen war auch Karlsruhes Landrat Dr. Christoph Schnaudigel und der Landtagsabgeordnete Joachim Kößler.

Rund 150 Sorten Wein gab es auf dem Brettener Weinmarkt zu verkosten. Damit genug Gelegenheit besteht diese alle einmal auszuprobieren, findet der Weinmarkt an insgesamt fünf Tagen statt und übertrifft in der Dauer sogar das Peter und Paul – Fest.

Neben dem Weingenuss bieten diese fünf Tage aber noch eine ganze Bandbreite an Unterhaltung für die Gäste. Auf der Bühne im Schatten des alten Rathauses war zu fast jeder Gelegenheit etwas geboten. Darbietungen, Kleinkunst und viel Musik sorgten für beste Unerhaltung auf dem stets gut gefüllten historischen Marktplatz.

Am Sonntag hatten anlässlich des Weinmarktes auch die Brettener Geschäfte zum entspannten Shopping-Bummel geöffnet – manche sogar das allererste Mal. Die Händler hatten sich zu dieser Gelegenheit allerlei bunte und vielfältige Aktionen ausgedacht und hielten darüberhinaus für Ihre Kunden lukrative Weinmarkt-Schnäppchen parat.

Highlight des Weinmarktes war auch in diesem Jahr wieder der sogenannte Buttenmarsch. Die Bütt, abgeleitet vom Wort „Bottich“ ist eine Art Eimer mit Schulterträgern, mit dem die Winzer die geernteten Beeren abtransportieren. In diesem Fall schnallten sich mitunter die beiden Brettener Stadtoberhäupter die Bütt auf den Rücken und trugen diese aus vollem Halse singend durch die Altstadt dem Marktplatz entgegen. Dort pressten Sie dann aus den Rebenfrüchten frischen Traubensaft, welcher für einen symbolischen Euro zugunsten der Lebenshilfe an durstige Kehlen verkauft wurde.

Gut essen, trinken und eingerahmt von der wunderschönen Altstadt das Leben und den Spätsommer genießen – das ist der Brettener Weinmarkt. Auch in diesem Jahr stufen Wirte, Winzer und Stadtverwaltung die Veranstaltung als vollen Erfolg ein. Bereits jetzt darf man sich so auf die 32. Ausgabe eines der kulturellen und kulinarischen Aushängeschilder der Stadt im kommenden Jahr freuen.

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