Stutensee: Spaziergängerin findet präparierten Fressköder

Stutensee: Spaziergängerin findet präparierten Fressköder
Tödliche Fallen am Wegrand

Polizei warnt Hundehalter und bittet um Hinweise

Beim Spaziergang hat eine Hundehalterin am Donnerstagmittag auf dem Radweg, der von der Carl-Peter-Str. abzweigt und nordöstlich entlang der Pfinz führt einen präparierten Fressköder entdeckt. Die Frau war gegen 13.00 Uhr mit ihrem Labrador Mischling unterwegs. Bei einem Gebüsch hatte der Hund einen mit einem Widerhaken ähnlichen, ca. 5 cm langen Blechstück durchstochenen Fressköder ins Maul genommen. Die Hundehalterin konnte den Köder rechtzeitig aus dem Maul ihres Hundes nehmen. Offensichtliche Verletzungen hat der Hund nicht erlitten. Die Frau brachte den Köder zur Polizei. Aufgrund des noch relativ frischen Zustandes des Köder ist davon auszugehen, dass das Präparat vor höchstens 2 – 3 Tagen vorsätzlich dort ausgebracht worden ist. Die weiteren Ermittlungen hat nun der Fachdienst „Gewerbeüberwachung und Umweltschutz“ des Polizeipräsidiums Karlsruhe übernommen.

Wer in diesem Zusammenhang verdächtige Wahrnehmungen gemacht hat oder Hinweise zum Täter geben kann, wird gebeten, sich direkt mit den Ermittlern des Fachdienstes unter 0721/666-3802 in Verbindung zu setzen.

Insbesondere ist von Interesse:

-Wer kann Hinweise auf die ursprüngliche Verwendung des Metallstückes geben.
-Sind Hundehalter im betroffenen Bereich in der Vergangenheit aggressiv oder kritisch angesprochen beziehungsweise angegangen worden?

-Sind dort Personen aufgefallen, die sich in irgendeiner Weise verdächtig oder unschlüssig verhielten?

-Gab es Vorfälle, bei denen Hunde nach einem Gassi-Gang im genannten Gebiet unter krankhaften Erscheinungen litten?

Die Polizei bittet darüber hinaus alle Hundebesitzer, ihre Tiere beim Gassi gehen zu beaufsichtigen und besonders genau darauf zu achten, dass kein fremdes Futter aufgenommen wird!

Falls ein Hund etwas Gefährliches gefressen hat oder Vergiftungserscheinungen zeigt, rät die Polizeihundeführerstaffel

-kühlen Kopf zu bewahren
-schnellstmöglich mit dem Vierbeiner zum Tierarzt zu gehen, auch nachts

-Erbrochenes oder Ausgeschiedenes vorsichtig in einer Plastiktüte zu sichern (Eigenschutz beachten, z.B. Gummihandschuhe tragen!)

-wenn möglich den Stoff mitbringen, von dem das Tier gefressen hat (auch hier gilt, zuallererst an die eigene Gesundheit zu denken, denn manches ist für den Menschen genauso gefährlich!)

In allen Verdachtsfällen kann Anzeige bei der nächstgelegenen Polizeidienststelle erstattet werden.

(ots) pol / Bild: pol

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