Stattliches Östringer Maibaum-Quartett

Stattliches Östringer Maibaum-QuartettWonnemonat wurde gebührend begrüßt

Zum Maianfang sprossen nun in allen vier Östringer Stadtteilen liebevoll geschmückte Maibäume empor. Von den widrigen Witterungsverhältnissen, die immer wieder reichlich Nass von oben schickten, ließen sich die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer ebensowenig wie die zahlreichen Schaulustigen abschrecken, so dass das Ereignis in Östringen, Odenheim, Eichelberg und Tiefenbach jeweils gebührend gefeiert wurde.
Am Vorabend des Maifeiertags sowie am 1. Mai selbst hätte man wahrlich meinen können, der Himmel wolle so viele Regengüsse zur Erde schicken, wie nötig sind, um die stolzen Maibäume neue Wurzeln schlagen zu lassen. Viele Ausflügler trotzten dennoch den widrigen Witterungsumständen und unterstützten die Maifeste der Vereine mit ihrem Besuch.

Maibaum Östringen 2015-01-1600Zeitgleich hatten die vielen ehrenamtlichen Helfer der beteiligten Vereine am Donnerstagabend die Kultpflanzen aufgerichtet und Kult ist auch schon die Rundtour von Bürgermeister Felix Geider, der wie alljährlich alle vier Veranstaltungen zur Aufstellung der Maibäume besuchte. In der Kernstadt wurde der Maibaum, der einen ausladenden Kranz mit bunten Girlanden, das Stadtwappen, das Emblem des Musikvereins sowie die Zunftzeichen der Handwerker trägt, zum mittlerweile dritten Mal auf dem Löwenplatz vor dem Domizil des Musikvereins in die Höhe gehievt und zu den Klängen der Blaskapelle zapfte Rathauschef Geider mit einem perfekt gesetzten kräftigen Hammerschlag das erste Fass Freibier zum Maifest an.

Auch bei den Maibaumaufstellungen in Eichelberg, Tiefenbach und Odenheim fand sich reichlich Publikum ein. Auf dem Dorfplatz in Eichelberg, vor dem Tiefenbacher Rathaus und am Odenheimer Kriegerdenkmal vervollständigen drei weitere prächtige Brauchtumsgewächse das Östringer Maibaum-Quartett. Während in Eichelberg der Musikverein und die Arbeitsgemeinschaft der Ortsvereine den festlichen Rahmen bereiteten, hatte in Tiefenbach der dortige Heimatverein alle Voraussetzungen für ein geselliges Beisammensein der Einwohner geschaffen – und sein Kultgewächs auch ausschließlich mit der Muskelkraft der Helfer aufgestellt. Über großen Andrang konnten sich zudem auch die Katzbachbuwa Odna freuen, die nach der von Handwerkern und Vereinen unterstützten Maibaumaufstellung bei der Mehrzweckhalle ein zünftiges Maifest ausrichteten.

Wer nun von den vier Östringer Stadtteilen dieses Jahr im Vergleich den schönsten, den imposantesten, den originellsten oder den am fantasievollsten gezierten Maibaum hat, kann man wohl getrost dahingestellt lassen – wertvoll ist vor allem anderen, dass eine aus alter Zeit übernommene Tradition allerorten erfolgreich fortgeführt werden konnte.

 

Redaktion: Wolfgang Braunecker

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