Schwerer Unfall bei Bretten-Büchig

Schwerer Unfall bei Bretten-Büchig
Symbolbild

Bretten: Auffahrunfall östlich von Büchig – Pkw-Lenkerin schwerst, zwei weitere Autofahrerinnen offenbar leicht verletzt

Bei einem Unfall an der Kreuzung der Kreisstraßen 3503 und 3506 (Bauerbacher Straße) östlich von Bretten-Büchig ist am Donnerstagnachmittag eine 50 Jahre alte Pkw-Lenkerin schwerst verletzt worden, zwei weitere Autofahrerinnen erlitten offenbar leichtere Blessuren.

Nach den Feststellungen des Verkehrsunfalldienstes hatte eine von Oberacker her kommende 25 Jahre alte Frau gegen 14.20 Uhr mit ihrem Renault Twingo in Richtung Bauerbach abbiegen wollen. Als die Frau verkehrsbedingt anhalten musste, stoppte die ihr folgende 27 Jahre alte Hyundai-Fahrerin rechtzeitig. Die nachfolgende 50-jährige Lenkerin eines Hyundai erkannte die Situation offenbar zu spät und fuhr mit solcher Wucht auf, dass sie die beiden stehenden Autos zusammenschob.

Der Verursacherin wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und erlitt derart schwere Verletzungen, dass sie nach ihrer Befreiung durch die Feuerwehr und einer ersten notärztlichen Versorgung mit dem Rettungshubschrauber in eine Karlsruher Klinik geflogen werden musste. Die beiden dem Anschein nach nur leicht verletzten Beteiligten und ein bei der 27-Jährigen mitfahrendes, wohl unverletzt gebliebenes Kleinkind wurden vorsorglich in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Während der Protokollaufnahme und der bis gegen 15.35 Uhr andauernden Aufräumungsarbeiten waren die K 3506 zwischen Büchig und Bauerbach und die K 3503 zwischen Kreisel Oberacker und Einmündung K 3504 voll gesperrt.

Neben dem Hubschrauber hatten die Rettungsdienste einen Notarzt- und drei Rettungswagen im Einsatz. Die Freiwillige Feuerwehr Bretten wie auch Wehrleute der Abteilung Büchig waren mit einem Rüstzug an den Ort des Geschehens geeilt. Neben der Befreiung der Eingeklemmten stellten die insgesamt 31 Wehrleute den Brandschutz sicher und halfen bei der Absicherung und Sperrung der Unfallstelle.

Die drei beteiligten Fahrzeuge, an denen ein Schaden von insgesamt etwa 35.000 Euro entstand, waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

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