Sanierung der Stadthalle Eppingen

Sanierung der Stadthalle Eppingen2016 soll die Stadthalle Eppingen umfassend saniert werden.

Das Instandsetzungskonzept sieht insbesondere eine neue WC-Anlage und ein neues Foyer vor. Auch sollen die Türen und Fenster auf der Nordseite erneuert werden.

Aus dem Fördertopf der kommunalen Investitionsförderung erhält die Stadt für die energetische Sanierung städtischer Infrastruktur 666.000 Euro als Pauschalzuweisung. Hierzu wird die Stadt einen Zuschussantrag stellen. Die Förderkriterien sind noch sehr unpräzise. Erst nach Vorliegen des Förderbescheids kann daher der Bau- und Finanzierungsbeschluss gefasst werden. Die Eppinger Stadthalle stammt aus dem Jahr 1974. Die Halle wird durch Schul- und Vereinssport sowie diverse Abendveranstaltungen sehr rege genutzt. Eine Untersuchung aus dem Jahr 2006 ergab, dass die statische Struktur des Gebäudes gut ist. Seinerzeit wurden die Stützenfüße der Nordfassade und die Halterungen der Deckenaufhängung erneuert.

Der Vorentwurf für die Sanierung liegt in Form eines Maßnahmenplanes vor. Das Foyer erhält einen Windfang. Die Eingangstür kann wie in der Hardwaldhalle auf eine Doppeltür reduziert werden. Bisher sind zwei Doppeltüren vorhanden. Weiterhin wird die separate Garderobe zurückgebaut und durch mobile Garderobensysteme ersetzt. Erneuert werden alle Fenster im Bereich der WC-Anlage und die Eingangstüren im Windfang. Bei geöffneter Wand kann der Konferenzraum offen zum Foyer um 66 Quadratmeter auf 182 Quadratmeter vergrößert werden. Diese Variante kostet zusätzlich 24.500 Euro. Neben den bisherigen Ausstattungsmerkmalen Sanitär und Türen wird auch die Erneuerung der Fassade des Nebentraktes vorgeschlagen. Weitere notwendige Maßnahmen zum Erhalt der Halle sind die Erneuerung der Fassade und des Daches des Nebentraktes und der Haupthalle.

Positiver Effekt der Fassadenerneuerung ist die Einsparung von ca. 1.200 Euro pro Jahr in der Heizenergieversorgung und ein neues Erscheinungsbild. Die Erneuerung der Lüftungsanlage würde mit Einsparungen von 1.400 Euro jährlich einhergehen. Nachgedacht werden soll auch über die Erneuerung der Decke mit dem Einbau von Deckenstrahlplatten. Dies hätte energetische Vorteile und würde sich auch auf die Behaglichkeit der Nutzer und die Akkustik auswirken. Weitere Instandsetzungen betreffen die Wände und Beleuchtung. Der Küchentrakt ist funktional, die Küchengeräte bedürfen bei regelmäßiger Wartung keiner Erneuerung. Der Heizenergieverbrauch der Halle liegt bei durchschnittlich 100.000 Kilowattstunden und Kosten von rund 5.200 Euro. Das Einsparpotential liegt bei der kompletten Umsetzung der Maßnahmen bei ca. 2.600 Euro jährlich. Auf der Grundlage dieses Instandsetzungsszenarios wird die Förderung beantragt. (Stadt Eppingen)

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