Rohrbacher Chemie-Haus bleibt gesperrt

Rohrbacher Chemie-Haus bleibt gesperrtFamilie will Nutzung des gesperrten Hauses einklagen

Über zwei Jahre sind vergangen seit ein Angestellter des Karlsruher Institutes für Technologie 2014 mit Chemikaliendiebstählen im großen Stil aufgeflogen ist. Der Mann hatte bis zu seiner Verhaftung rund 20 Tonnen diverser Stoffe an seinem Arbeitsplatz entwendet und in einem Haus im Eppinger Stadtteil Rohrbach gebunkert. Seither ist besagtes Haus auf Anordnung der Stadtverwaltung Eppingen gesperrt, wogegen nun die Angehörigen  Klage am Verwaltungsgericht eingelegt haben. Gegenüber dem SWR erkärte die Stadt Eppingen durch einen Sprecher, dass aufgrund der Verunreinigung durch Chemikalien nach wie vor ein Gefährdungspotential bestünde. Eine Nutzung sei deshalb nicht möglich, führte die Pressestelle des Rathauses weiter aus und verwies auf ein dementsprechendes Fachgutachten. Gut zwei Jahre nach der Verhaftung des Chemikers und dem Fund der entwendeten Chemikalien sind die Untersuchungen in diesem Fall noch nicht abgeschlossen. Dies begründe sich im großen Umfang des zu sichtenden Beweismaterials, erklärte die Staatsanwaltschaft Karlsruhe dem SWR auf Anfrage.

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