Mr. Bond – die Hoffnung stirbt zuletzt

Mr. Bond – die Hoffnung stirbt zuletzt
Foto: kallekalmbach.de / fotolia

Markus Streubel und Markus Herzer im Interview

Eine humorvolle Hommage an 50 Jahre Bond-Filme und deren unvergessliche Hits präsentieren Markus Streubel und Markus Herzer am Donnerstag, dem 25.02.2016, um 19:30 Uhr im Wasserschloss Bad Rappenau. Was es damit auf sich hat, haben Markus und Markus im Interview verraten:

Woher kennt ihr Euch, wie seid ihr auf die Idee gekommen zu diesem James-Bond-Abend?

MH: Wir haben uns in Stuttgart beim Kampf gegen einen riesigen Affen kennen gelernt…

MS: Naja, eigentlich hab ich die ganze Zeit „Oh, mein Gott“ geschrieen und du hast dazu Klavier gespielt! (beide lachen)

MH: Aber das war nicht im Zoo in der Wilhelma sondern beim Musical KING KONG, wo ich die Musikalische Leitung gemacht habe und Markus sang die Rolle des Kapitäns.

MS: Und irgendwann mal beim Soundcheck spielte er „Live and Let Die“, ich stimmte gleich mit ein und gute 2 Jahre später hatten wir einen ganzen Liederabend mit allen James Bond Songs und einer witzigen Rahmenhandlung!

Seid ihr selbst Bond-Fans?

MS: Ja, als Kind fand ich Sean Connery immer klasse, weil er etwas Ähnlichkeit mit meinem Vater hat, aber heute ist natürlich Daniel Craig mein Favorit, weil er Ähnlichkeit mit mir hat. OK, seine Augen sind etwas heller.

MH: Mich interessierten vor allem die technischen Tricks aus dem Labor von Q. Ich darf ja auch unseren Mr. Bond dann am Anfang des Abends mit den typischen Geheimwaffen ausstatten.

Was erwartet die Zuschauer bei „Mr. Bond – die Hoffnung stirbt zuletzt“, wie setzt ihr das Filmische ins Theaterstück um?

MH: Wir haben ja einen wundervollen Techniker im Team, der uns vor Ort dann zuverlässig den richtigen Sound bereit stellt und der uns mit Licht, Nebel usw. hilft, die Action umzusetzen.

MS: Und er betankt auch unseren Helikopter, hast du noch vergessen.

MH: Aber ich flieg die Mühle!

MS: Allerdings garantieren wir, dass unser „Mr. Bond Film“ völlig ungeschnitten abläuft, alles live, unzensiert und hautnah; wir arbeiten mit den Mittel des Theaters; keine Stunt-Doubles!

MH: Aber auch die Romantik kommt nicht zu kurz: Markus flirtet in manchen Balladen ja immer mit den Frauen, was das Zeug hält.

MS: James Bond singt selbst! (zeigt dann auf seinen Kollegen) Er muss ja immer die Weltbeherrschungsorgel spielen und freut sich auf die Käs’spätzle von seiner Frau. (lacht)

MH: Jetzt verrate doch nicht alles!

MS: Sie sehen schon: Fiktion und Wirklichkeit vermischen sich des Öfteren bei uns. Nur die Bond Girls sind echt!

MH: Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Was ist Euer Lieblings-Bond-Song?

MS: Oh, ich mag besonders unsere Interpretation von „A View to a Kill“, aber auch unsere deutsche Version von Alicia Keys „Another Way to Die“ liegt mir am Herzen

MH: Mir zerreißt es immer das Herz, wenn ich aufgrund eines Überraschungseffekts (mehr wird nicht verraten) nicht selbst zu unserem „Live and Let Die“ Klavier spielen darf.

Und was ist euer Lieblings-Bond-Film?

MS: „Casino Royale“! Ich mag ja den Herzschmerz, und eine besonders ergreifende Szene spielen wir in der Show auch nach, da müssen dann alle durch. Ein Riesenspaß! Fast so absurd wie „King Kong“ auf der Bühne.

MH: Ich hab den neuen Bond „Spectre“ sehr spannend gefunden.

MS: Stimmt, alle andern 23 Bond Filme haben wir zur Vorbereitung vorher auf DVD angeschaut, da ist man natürlich sehr gespannt, was der neue Bond bringt.

Kommen tatsächlich alle Bond-Songs in Eurem Programm vor?

MS: Ja.

MH: Absolut alle. Nicht alle voll ausgespielt, aber zumindest mit Erkennungseffekt, darauf sind wir sehr stolz, dass wir das geschafft haben ohne eine bloße Aneinanderreihung von Liedern abzuarbeiten.

MS: War aber schon Arbeit.

MH: Und eine tolle Leistung meines Kollegen, diese so ganz unterschiedlichen Songs alle an einem Abend überzeugend zu interpretieren. (strahlt)

Wie hat Euch der neueste Bond-Streifen „SPECTRE“ gefallen? Wart ihr im Zuge der Premiere auch im Einsatz?

MH: Wir hatten unseren Auftritt bei der Kino-Premiere in Stuttgart; Roter Teppich, der neuste Aston Martin, 1000 Handys und Kameras, 10000 Fotos, Smoking und Abendkleider…

MS: Oh, ja, die Bondgirls! Ich musste mich sehr auf die Texte konzentrieren.

MH: Und der Film war sehr gut; ein echter Bond! Zwischendurch haben wir uns immer angegrinst, weil wir ja nun in allen Bond Klischees so prima bescheid wissen.

Ihr bietet auch Mr. Bond-Dinner an zusammen mit erlesenen Hotels/Gastronomie. Was ist der Unterschied zum Theaterstück?

MS: Das Essen! (lacht)

MH: Die Pause zwischen den beiden Akten wird in der Regel etwas länger und oftmals beginnen wir auch früher, als bei einem normalen Konzertabend, damit die Gäste Essen und Darbietung entspannt genießen können.

MS: Viele Veranstalter dekorieren den Saal und die Tische im Stile der Filme. Manche sind sehr kreativ was die Menü-Gänge anbelangt, das geht über den geschüttelten Martini mit Olive weit hinaus.

MH: Ja, ein Mr. Bond-Dinner bietet da ein komplettes Universum, das es lohnt, erkundet zu werden – Man muss es einfach erlebt haben!

Redaktion / Bild / Weitere Infos: www.markusherzer.de/bond

 

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