Heimatverein Ubstadt-Weiher feierte 25-jähriges Jubiläum

Heimatverein Ubstadt-Weiher feierte 25-jähriges Jubiläum
Bürgermeister Tony Löffler (li außen), Vorsitzender Michael Staudte (hinten Mitte) und Ehrenvorsitzender Waldis Greiselis (re außen) mit Jörg Wontorra, Konrad Kröll, Ulrich Grande, Friedbert Munz, Willibald Schroff, Winfried Leider, Christel Schroff, Roland Pfenninger, Rosemarie Fritz, Wolfgang Stier und Irmgard Reiser (v.l.n.r.), Gründungsmitglieder des Heimatvereins.

Am Tag seiner Gründung, am 13. Juni, feierte der Heimatverein Ubstadt-Weiher e.V. sein 25-jähriges Bestehen. Der Verein wurde damals im Fachwerkhaus in Zeutern gegründet, erster Vorsitzender war Hans Stöhr. Zweck des Vereins ist es, die Geschichte der Gemeinde Ubstadt-Weiher und ihrer Ortsteile zu erforschen, überliefertes und gegenwärtiges Kulturgut zu erhalten und zu fördern, sowie das dörfliche Brauchtum zu pflegen. Ehrenvorsitzender Dr. Waldis Greiselis dankte im Blick zurück allen Bürgern, die die Gründung des Vereins veranlasst und die Aktivitäten mitgestaltet haben. Sein größtes Anliegen ist es, die jüngere Generation für die Anliegen des Heimatvereins zu gewinnen. Greiselis schließt seine Rede mit einem Zitat von Ernst Reinhard „Heimat ist der Ort, der uns nicht nur Geborgenheit, sondern auch Aufbruch und Rückkehr gewährt“. Bürgermeister Tony Löffler dankte dem Verein für seine vielfältigen Aktivitäten zum Wohle der Gemeinde und ihrer Bürger. Die bedeutendste, das Firstständerhaus, war das Ereignis in der Vereinsgeschichte, das den Verein am allerstärksten gefordert, aber auch zusammengeschweißt und ihm neue Mitglieder zugeführt hat. „Dass es letztlich gelungen ist, dieses älteste Profangebäude der Gemeinde, das einen großen denkmalpflegerischen Wert darstellt, zu erhalten, ist das Verdienst des Heimatvereins“, so Löffler. Thomas Adam, der Leiter des städtischen Museums im Bruchsaler Schloss und Leiter der Abteilung Kultur im Hauptamt der Stadt Bruchsal, hielt einen sehr lebendigen Vortrag über Joß Fritz und die Bundschuhbewegung im frühen 16. Jahrhundert. Der um 1470 in Untergrombach geborene Bauernführer verkörperte wie kein anderer die Aufstandsfurcht der Herrschaft und das Sehnen der Untertanen nach Gerechtigkeit und Freiheit.
Einige der damals 28 Gründungsmitglieder waren anwesend und wurden für ihre langjährige Treue und Verbundenheit vom ersten Vorsitzenden Michael Staudte ausgezeichnet. Dies waren Jörg Wontorra, Konrad Kröll, Ulrich Grande, Friedbert Munz, Willibald Schroff, Winfried Leider, Christel Schroff, Roland Pfenninger, Rosemarie Fritz, Wolfgang Stier und Irmgard Reiser.

 

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