Graben-Neudorf: Klein-Lkw-Fahrer bei Frontalzusammenstoß mit Sattelzug getötet

Graben-Neudorf: Klein-Lkw-Fahrer bei Frontalzusammenstoß mit Sattelzug getötet
Graben-Neudorf: Klein-Lkw-Fahrer bei Frontalzusammenstoß mit Sattelzug getötet

Ein 63 Jahre alter Fahrer eines Kleintransporters ist Montagfrüh bei einem Frontalzusammenstoß mit einem Lkw auf der Bundesstraße 36 bei Graben-Neudorf ums Leben gekommen.

Die Strecke musste bis in den späten Vormittag hinein voll gesperrt werden, was insbesondere im morgendlichen Berufsverkehr längere Staus zur Folge hatte. Nach den Feststellungen der Verkehrspolizei war der 63-Jährige gegen 06.20 Uhr auf der B 36 in Richtung Karlsruhe unterwegs. Auf Höhe der Sportanlagen des Ortsteils Graben überholte er trotz Gegenverkehrs einen vor ihm fahrenden Sattelzug. Dabei stieß der 3,5-Tonner seitlich versetzt frontal mit einem in Gegenrichtung fahrenden 40-Tonner-Sattelzug zusammen. In der Folge wurde der Klein-Lkw noch gegen den überholten Lkw gedrückt. Ein dem 40-Tonner nachfolgender Sprinter-Fahrer konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und fuhr dem Sattelzug auf.

Der Fahrer des Kleinlasters, ein 63-jähriger amerikanischer Staatsangehöriger aus Karlsruhe, wurde im Fahrzeug eingeklemmt und erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Erst gegen 08.35 Uhr konnte die Freiwillige Feuerwehr aus Dettenheim unter Einsatz von 33 Wehrleuten den Mann aus dem Wrack bergen. Sein 52 Jahre alter Unfallkontrahent trug bei dem Zusammenstoß offenbar leichte Verletzungen davon, die ambulant im Krankenhaus zu versorgen waren. Unverletzt blieben hingegen der 61-jährige, zuvor überholte Sattelzuglenker und der 38-jährige Fahrer des Sprinters. Von den Rettungsdiensten waren zwei Fahrzeugbesatzungen und ein Notarztfahrzeug im Einsatz.

Die Strecke konnte erst nach den Fahrzeugbergungen und Nassreinigung der Fahrbahn gegen 10.55 Uhr wieder freigegeben werden. Bis dahin hatten sich die bis zu drei Kilometer langen Staus bei nachlassendem Berufsverkehr und örtlichen Umleitungen bis auf einen Kilometer reduziert. Der entstandene Gesamtschaden liegt bei geschätzten 110.000 Euro.

(ots) Polizei Karlsruhe

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