Eppinger wollen XXL-Parkbuchten

Eppinger wollen XXL-Parkbuchten
Grafik: Stadt Eppingen / Planungsbüro Obermeyer

Eppingen sucht das Super-Parkhaus

Hossa. das war eine schwere Geburt. Seit Jahren versucht die Stadt Eppingen dem Bedarf an Parkplätzen mit der Errichtung eines neuen Parkhauses Herr zu werden. Nach vielen Monaten, unzählige Gemeinderatsitzungen, der Gründung einer Bürgerinitiative und reichlich verbrannter Kohle, scheint das Baby nun endlich auf der Welt zu sein. Na ja, zumindest fast – lediglich die Nabelschnur muss noch durchgeschnitten werden. Das hat der Gemeinderat übrigens noch in diesem Monat vor. Da sich das Gremium und auch die Bürgerschaft nun weitestgehend einig sind, scheint das nur noch eine Formalität zu sein. Alles läuft auf die sogenannte Variante Nummer vier hinaus. Sie sieht die Schaffung von 225 Stellplätzen mit einer Breite von 2,50 Meter vor. Wobei das noch nicht in Stein gemeißelt ist, denn sowohl der Rat als auch die Bürger in der jüngsten Fragestunde in der Stadthalle, favorisieren eher eine XXL-Breite von 2,70 Meter pro Parkbucht. Das würde das Ein und Ausparken, sowie das Ein und Aussteigen stark vereinfachen – schrumpft die Zahl der Parkplätze aber deutlich zusammen.

Weiterhin würde Variante Vier die Erhaltung des Ratskellers (#einHerzfürKlaus) und des Kesselhauses vorsehen, der alten Süßmosterei allerdings den Todesstoß versetzen. Lediglich die Variante der Bürgerinitiative um Helmut Theessen und Bernd Röcker hätte alle Gebäude erhalten. Deren Variante erhielt übrigens die Kennziffer 23, also die Unglückszahl der Illuminaten – ein Schelm wer böses dabei denkt. Wie dem auch sei – es zeichnet sich ein breiter Konsens für die Variante hinter Tor Nummer 4 aus. Diese sieht eine Zu und eine Abfahrt von bzw. auf die Wilhelmstraße vor und eine weitere Zufahrt von oben von der Ludwig-Zorn-Straße her. Manchen Anwohnern ist diese zusätzliche Verkehrsbelastung allerdings nicht geheuer, weshalb sie in der Stadt Unterschriften gegen die Einbeziehung der Ludwig-Zorn-Straße sammelten. Wie das Rathaus mitteilte, ist es allerdings besagte Variante 4, die dort am wenigsten zusätzliches Verkehrsaufkommen erzeugen würde. Man kann also davon ausgehen, dass am 28. April der Gemeinderat für diese Lösung stimmen wird. Der Bau soll dann noch in diesem Jahr beginnen und binnen 12 Monaten abgeschlossen werden. Zumindest bleibt das zu hoffen – doch wer weiß: In Eppingen isch de Deifel schließlich noch dann und wann a Eichhörnle.

 

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