Eis, Pizza und coole Drinks – Eppingen weiht neuen Spielpark ein

Einweihung des neuen Kinderspielplatzes am Südring
Spielfest im Baugebiet „Vogelsgrund II“
Mit einem Eppinger Spielefest wurde der Kinderspielplatz am Südring im Baugebiet „Vogelsgrund II“ am Freitag, 26. Juni an eine große Kinderschar übergeben. Die Stadt hatte die Kinder aus diesem Anlass zu Eis, Pizza und Freigetränken eingeladen, was bei schönstem Sommerwetter dankbar angenommen wurde. Oberbürgermeister Klaus Holaschke dankte in seiner Ansprache allen Beteiligten, die zur Umsetzung dieses Projektes beigetragen haben:„Der Spielplatz ist so schön geworden, dass er innerhalb kurzer Zeit zu einem beliebten Treffpunkt nicht nur hier in der Südstadt, sondern in der ganzen Kernstadt Eppingen geworden ist.

Sogar aus den Ortsteilen und umliegenden Gemeinden kommen Familien mit ihren Kindern, um die Spielgeräte auszuprobieren“. Insbesondere verwies Holaschke auf die gute Arbeit und vor allem die frühe Form des bürgerschaftlichen Engagements. Denn bei der Planung im Rahmen der Spielflächenleitplanung haben die Kinder und Jugendlichen ihre Ideen und Vorschläge eingebracht. „Ihr, liebe Kinder, durftet Eure Wünsche vortragen und habt so dazu beitragen, dass die richtigen Spielgeräte aufgestellt wurden; das finde ich großartig“, betonte Holaschke. Und noch eine Premiere gab es an diesem Nachmittag. Als weiteres konkretes Ergebnis der Spielflächenleitplanung wurde erstmals der Kinderstadtplan Eppingen vorgestellt. In einem übersichtlichen Faltplan sind alle Spielplätze, Sport- und Freizeitanlagen, Kultureinrichtungen und öffentlichen Institutionen für Kinder und Jugendliche aufgeführt. Daneben gibt es auch noch die Ansprechpartner, Öffnungszeiten und weiterführende Informationen zu den jeweiligen Themenbereichen. Ausdrücklich bezog Oberbürgermeister Holaschke den Gemeinderat in seine Dankesworte mit ein. Durch die bisherige Unterstützung der Spielplatzprojekte in der Kernstadt und den Stadtteilen– gerade in Zeiten knapper Kassen – habe der Gemeinderat bewiesen, dass die Aufgabe einer „familienfreundlichen Gemeinde“ nicht nur auf dem Papier stehe. Ein besonderer Dank galt der Firma Kumpf aus Kirchardt. Anfang Oktober hat die Firma die Arbeiten aufgenommen, die erfreulicherweise so schnell vorangeschritten sind, dass die ersten Kinder die Spielgeräte schon im Dezember in Betrieb genommen haben. Nach dem offiziellen Teil gab es für die Kinder kein Halten mehr, die die Spielgeräte eroberten. Das Team der Erzieherinnen des städtischen Kinderhauses bot verschiedene Wettspiele an. Die Kinder konnten sich schminken lassen oder Holzblumen bunt bemalen.

Konzeption Spielplatz Vogelsgrund

Der Planbereich des „Starterprojektes“ umfasst eine Fläche von rund 2.600 m2. Hiervon nimmt der Kernbereich des Spielplatzes eine Fläche von ca. 1700 m2 ein. Der zentrale Spielplatz ist in drei großzügige Spielflächen mit unterschiedlichen Spielangeboten aufgeteilt. Die Anlage wurde unter dem Motto „Enten-Spielplatz“ entwickelt. Die Spielflächen sind aufgrund des leicht abfallenden Geländes terrassiert zueinander angeordnet und mit einem einheitlichen Belag aus wassergebundenen Wegen gefasst. Alle Spielgeräte sind individuell entwickelt und naturnah aus Robinienhölzern gestaltet. Dadurch ist der Gestaltungsspielraum besonders vielfältig. Die oberste Fläche im südlichen Bereich ist für Kleinkinder. Diese können z. B. in der Sandfläche ein Entenpodest mit angeschlossener Sandbaustelle erobern, eine Kleinkinderschaukel benutzen, über eine Felsenlandschaft klettern sowie im Holzpodest unter einer Trauerweide ausruhen. Entsprechende Sitzmöglichkeiten – teilweise mit Rückenlehnen – für die Eltern sind aufgestellt. Der Mittelteil besteht aus zwei zentralen unterschiedlich hohen Ententürmen, die als Aussichtspunkte dienen und über verschiedene Aufstiegsmöglichkeiten bezwungen werden sowie mit einem Netztunnel verbunden sind. Anschließend kann über die Tunnel-Wendel-Rutsche wieder der feste Boden erreicht werden. Den Abschluss des Spielplatzes bildet der Kletterentenpfad, der über eine Strecke von ca. 20 Meter beklettert, balanciert, gewippt, geturnt, verstecken in „Nestern“ und weiteren Formen bespielt werden kann. Weitere Balancierstämme und Kletterfelsen runden das Spielangebot ab. Auch hier sind einzelne Sitzmöglichkeiten vorhanden. Die gesamten Projektkosten belaufen sich auf rund 290.000 Euro.

 

Redaktion: Sönke Brenner

 

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