DRK-Fahrzeug brennt nach Unfall auf eisglatter Straße aus

DRK-Fahrzeug brennt nach Unfall auf eisglatter Straße aus
DRK-Fahrzeug brennt nach Unfall auf eisglatter Straße aus (Bild: DRK)

Unfall bei Ettlingen: PKW kollidiert auf eisglatter Fahrbahn frontal mit DRK-Hausnotrufeinsatzfahrzeug Süd

Samstag-Nacht gegen 2.30 Uhr ereignete sich ein schwerer Unfall auf der L613 bei Ettlingen. Auf eisglatter Straße kollidierte ein vollbesetzter PKW frontal mit einem Hausnotrufeinsatzfahrzeug des DRK-Kreisverbandes Karlsruhe e.V..

Kurz nach dem Zusammenstoß, begann der Motorraum des PKW zu brennen. Die Flammen breiteten sich rasend schnell aus und gingen auf das DRK-Fahrzeug über. Glücklicherweise konnten sich die fünf PKW-Insassen und der DRK-Mitarbeiter rechtzeitig in Sicherheit bringen. Der DRK-Mitarbeiter leistete unverzüglich Erstversorgung am beteiligten Fahrzeug. Die Feuerwehr Ettlingen wurde gegen 2.45 Uhr alarmiert. Eine erhöhte Gefahr bestand unter anderem auch, da zwei Sauerstofflaschen im DRK-Einsatzfahrzeug explodierten. Nach ersten Angaben der Polizei, wurden vier Menschen verletzt. Im Einsatz waren sechs Rettungswagen, zwei Notärzte und ein Einsatzleiter des DRK-Rettungsdienstes beteiligt. Ein Ersatzfahrzeug war für das ausgebrannte Einsatzfahrzeug bereits nach 2 Stunden für den ausgefallenen Bereich wieder im Einsatz.

In dem Fahrzeug des DRK-Hausnotrufes befanden sich zahlreiche Schlüsselkästen mit Schlüsseln der Hausnotrufkunden aus dem Raum Karlsruhe, die vollständig zerstört wurden. Insgesamt sind ca. 1400 Kunden betroffen. Alle betroffenen DRK-Hausnotrufteilnehmer werden schnellmöglich über den Verlust der Schlüssel persönlich informiert. Gegen 8 Uhr wurden zwei Teams in den Geschäftsstellen Karlsruhe und Bruchsal, mit insgesamt 17 Mitarbeitern zusammengestellt, die die Vorbereitungen für die Ersatzschlüssel treffen, welche durch den Brand vernichtet wurden.

Der DRK-Kreisverband Karlsruhe e. V. steht zwar nun vor einer großen Herausforderung, aber die Mitarbeiter sind zuversichtlich, binnen weniger Tage die Absicherung der DRK-Hausnotrufteilnehmer wie gewohnt wieder herzustellen und hoffen ebenfalls auf die Mithilfe der Teilnehmer, um die vernichteten Schlüssel schnellmöglich zu ersetzen.

Redaktion: Aksana Novikova /DRK/PM

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